ROTE RAUPEEnde
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
oft wurde ich schon gefragt, wieso ich das eigentlich mache. Meine Antwort war: Aus Spaß an der Sache, neue & tolle Musik zu entdecken. Und aus Spaß daran, diese neuen & tollen Musiker und Songs einer Leserschaft vorzustellen. Leider wurde aus dem Spaß immer mehr Arbeit und meine Hauptaufgabe bestand nur noch aus Organisation. Das Entdecken blieb auf der Strecke. So auch der Spaß.
Mit Spaß fing alles an. Damals, 2004, nach einem biergeschwängerten Festivalbesuch. Es entstand eine kleine spartanische (und zunächst private) Webseite, die eigentlich nur aus Fotos von dem Festival bestand. Nach und nach wuchs die Seite, man durfte so langsam von einem kleinen Projekt sprechen - ROTE RAUPE war geboren. Ohne damals zu wissen, dass es ein (etwas größeres) Projekt – laut Musikexpress sogar: „der Apple unter den Blogs“ – werden würde. (Anmerkung: Daher vielleicht auch der etwas unüberlegte Name.)
Jetzt, nach knapp neun Jahren, 5323 News-Artikeln, 3712 Reviews, 744 Fotogalerien, 433 Konzert- und Festivalberichten, 198 Interviews, 38 Mixtapes, 17 Restgeräusch Sessions und diversen Specials, habe ich schweren Herzens beschlossen, dieses Kapitel zu schließen und das Projekt ROTE RAUPE zu beenden. Eine Entscheidung, die mir wahrlich nicht leicht gefallen ist.
Ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei den unzähligen Schreibern und Fotografen, die viel Liebe und Zeit in ihre ehrenamtliche Arbeit gesteckt haben und ohne deren unermüdliches Engagement dieses Projekt niemals zu stemmen gewesen wäre. Ein weiterer Dank geht an die Labels, Promo-Leute, Veranstalter, Bands und natürlich an die werte Leserschaft, die uns ihr Vertrauen geschenkt hat. Danke!
ROTE RAUPE bleibt in Zukunft als „Archiv“ bestehen.
Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass ich meinen Spaß wiederentdeckt habe. NEØLYD - mein neues Projekt, mit dem ich ungezwungen ein paar musikalische Perlchen hervorkramen und vorstellen möchte. Sozusagen ein Neuanfang. Vielleicht habt ihr ja Bock, die Seite zu besuchen oder via Facebook / Twitter zu folgen. Es würde mich sehr freuen.
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Luv & Pies
André Habermann
Fotocredit: Ed Ruscha „The End“ (1991)






















