Alexander Binder
Traum I & Traum II
Island, der dünn-besiedelte skandinavische Inselstaat, zeichnet sich durch ein beeindruckendes vulkanisch-geprägtes Landschaftsbild aus. Flüsse, Seen und Wasserfälle stehen für das Land der Elfen. Alexander Binder hat den traumhaft schönen Inselstaat 2009 bereist und eine beeindruckende fotografische Serie aus dem vor Ort erarbeiteten Material angefertigt.
Maleficium I & Maleficium II
Der Begriff "Maleficium" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "übles Werk". In der juristischen Sprache des Mittelalters wurde „Maleficium“ als Gattungsbegriff für eine Magie oder eine Zauberei verwendet, die Menschen Schaden zufügt oder gar den Tod bringen kann. Fast das gesamte Mittelalter hindurch war das „Maleficium“ die einzige Form der Magie, die unter Strafe stand. So verfügte beispielsweise König Aethelstan von England (925-940), dass ein mit Hilfe eines „Maleficium“ durchgeführter Mord durch Hinrichtung zu bestrafen sei.
„XX“ – Stasi Hauptquartier
Normannenstrasse Berlin
Die hier ausgestellten Bilder hat Alexander Binder mit einer selbstgebauten “Zone-Platte” Kamera gemacht, die das diffuse Licht durch die Vorhänge der “Amtsstuben” einfängt und die bedrückende Stimmung hinter den Wänden der Normannenstrasse, aufgrund ihrer Unschärfe, treffend abbildet. Der Schrecken einer oftmals willkürlichen, bürokratischen Machtausübung wird förmlich spürbar. Somit erinnert Binder an eine der repressivsten und intelligentesten Geheimdienste der Welt, sowie an ein vor 19 Jahren zu Ende gegangenes System.
alexander binder
Geboren im Schwarzwald, zeitweise in Pforzheim und Hamburg ansässig, lebt und arbeitet Alexander Binder gegenwärtig in Stuttgart.
Seine Arbeiten wurden in diversen Magazinen veröffentlicht (zuletzt in der Vice Photo Issue) und unter anderem in Chicago, Rennes, New York und Nottingham ausgestellt.
Kurator: thomas günther
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