Future FluxusFuck the Universe and Say Yeah
VÖ: 25.03.2011 // Noisesolution

VÖ: 25.03.2011 // Noisesolution
Der Titel verspricht nichts Gutes. Ein Abgesang auf unsere Welt, gar auf unser Universum. Resignierte Texte und Künstler, die hier noch einmal einen Soundtrack zum Untergang gebastelt haben? Nichts dergleichen. Bei Fuck the Universe and Say Yeah handelt es sich um den ersten Langspieler einer Berliner Indieband, welche sich in der großstädtischen Szene schon einen Namen erspielt hat und aus den kleinen verrauchten Clubs nicht mehr wegzudenken ist.
Nachdem 2010 die erste EP veröffentlicht wurde und ein Haufen Shows gespielt wurde, haben sich die Berliner im eigenen Studio eingeschlossen und ein Erstlingswerk geschaffen, welches nach jahrelangem Zusammenspiel klingt und eine Professionalität an den Tag legt, welche man sonst nur von Szenegrößen kennt. Future Fluxes sind mal laut und mal leise, mal schnell, mal langsam, nur eines sind sie nie: konsequent. Sobald sich ein Riff mehr als 30 Sekunden lang wiederholt, wird mit eben diesem gebrochen. Dann bricht das Schlagzeug rein und der Bass drückt und Sänger Thomas Kasting brüllt ins Mikrofon. Mit dem Fuß im Takt zu stampfen kann man hier vergeblich versuchen. Manchmal klingt das dann leider zu aufgesetzt und selbstverordnet und nimmt den Liedern an schönen Stellen den Soundfluss. Das dies beabsichtigt war bestreitet die Band keinesfalls. Eben doch nicht Musik für Jedermann, sondern für den Kenner, Könner und aufmerksamen Zuhörer.
Future Fluxes haben sich die Messlatte nun selbst ziemlich hoch gelegt. Dieser erste Langspieler strotzt von Professionalität, Spielkönnen und Ideen. Ob man das noch steigern kann ist die Frage, welche nur die Zukunft beantworten kann.
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