Nikka CostaPro Whoa
VÖ: 03.09.2010 // EMI

VÖ: 03.09.2010 // EMI
Nikka Costa hat berühmte Kontakte. Ihr Patenonkel ist kein geringerer als Frank Sinatra gewesen. Und ihr Vater Don Costa hat Paul Anka, den Komponisten des All Time-Hits My Way erst mit dem alten Rat Pack Member bekannt gemacht.
Das erste Album nahm sie 1981 auf, nun kommt ihr achtes Studioalbum auf den Markt und es ist so einfallslos wie bei den meisten Kinderstars. Es werden zwar Ideen verwirklicht, Stile gemischt, Einflüsse dahergezogen und Sachen ausprobiert, die wie Selbstfindung eines tough girl anmuten sollen, also an Referenzen mangelt es nicht, nur an dem besonderen Etwas, das Popmusik nicht wie Plastik wirken lässt sondern tanzbar oder adorabel kitschig, klebrig zuckerig, den Zeitgeist spielend interpretieren, all das ist Nikka Costas Album definitiv nicht.
Es ist eher wie eine große Zeitverschwendung und kommt daher, als ob da jemand sein Geld mit Popmusik verdienen möchte. Dies ist nun nicht selten der Fall. Die Frage ist nur, welchem Teil die Liebe gilt: Dem Geld oder der Popmusik.
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