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The Sad Riders  - In the End We Always Win
 
 

The Sad Riders In the End We Always Win

 

Erster- Eindrucks- Menschen dürfen wegklicken in 5, 4, 3, 2, 1.
Auf Wiedersehen.

Wer so jemand nicht ist, für den gibt es jetzt einen vielleicht überraschenden Tipp.
Ja, Chris Wicky hat die typischste Country- Stimme überhaupt. Und ja, Chris Wicky macht auch Country- Musik mit dieser Stimme.
Jetzt aber wirklich die letzte Chance für demonstratives Desinteresse.
Noch da? Gut so, denn „In The End We Always Win“, das seit Anfang August in den Läden steht ist ein gepfeffert vielfarbiges Ding, und Country ist hier nur eine Schale der Zwiebel. Beim Schälen darf man sich dann auch gern mal die Augen reiben oder zumindest ein anerkennendes Brummen verlauten lassen, denn auch wenn der Sänger der Band Favez sich auf seinem zweiten Solo- Album für nichts wirklich entscheiden kann, packt er doch alles erstaunlich überzeugend an.

Es gibt Musik für jedes Wetter, jede Jahreszeit, für jede Art von Frühstück, für jede Haarfarbe.
Man muss ja nun nicht alles mögen, Country schmeckt zu Latte Macchiato mit pinken Haaren an einem verregneten Wintermorgen vielleicht nicht optimal. Aber mindestens ein Lied ist hier bestimmt für jeden dabei.
Und das ist verdammt spannend.

Anspieltipp: Mr. Porter.

timm
 

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