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O.S.T. - Yo, También (Me Too)
 
 

O.S.T.Yo, También (Me Too)

 

Es ist das ewig gleiche Dilemma mit den Soundtracks: Musik, die in Kombination mit bewegten Bildern gut funktioniert, muss einen nicht zwangsläufig auch von CD begeistern. „Yo, También (Me Too)“ gelingt es zum Glück ziemlich gut, auch losgelöst vom Film zu überzeugen, wobei sich hin und wieder dennoch etwas Leerlauf einschleicht, was sich aber angesichts der schier gigantischen Trackliste von 32 Titeln mit knapp 80 Minuten Spielzeit wohl kaum vermeiden lässt.

„Yo, También (Me Too)“ von Antonio Naharro und Àlvaro Pastor erzählt die Geschichte des jungen Spaniers Daniel, der es trotz Down Syndrom zu einem Universitätsabschluss schafft und dennoch feststellen muss, dass er nicht ganz „normal“ ist, als er sich in seine Arbeitskollegin Laura verliebt. Selbstverständlich, dass ein so ernstes Thema nicht mit Kracheffekten untermalt wird. Der Soundtrack setzt vielmehr auf eine wohlüberlegte Mischung aus verträumten bis beschwingten Pop von The School, Camera Obscura, den BMX Bandits, Beef und Nick Garrie, spanisches Flair sowie ein paar folkloristische Klänge von Manzanita und Rószák.

Damit ist „Yo, También (Me Too)“ mehr als nur ein Beiwerk zu einem Kinofilm, sondern in erster Linie ein schönes, geschmackssicheres und abwechslungsreiches Album für entspannte Sommerabende. Das können nur wenige Soundtracks von sich behaupten.

christoph
 

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