David DonderoZero With A Bullet
VÖ: 27.08.2010 // Affairs Of The Heart

VÖ: 27.08.2010 // Affairs Of The Heart
Nicht von ungefähr ziert neben einem Skelett auch eine Landkarte das Cover von David Donderos siebtem Album „# Zero With A Bullet“. In den vergangenen gut zwei Jahrzehnten war der Amerikaner nämlich zuerst als Sänger und Gitarrist der Band Sunbrain und später im Alleingang unablässig unterwegs - stets auf der Suche nach neuen Eindrücken und guten Geschichten. Über die Jahre hat sich der Mann aus Minnesota abseits des ganz großen Publikums den Ruf erspielt, einer der besten Songwriter und Storyteller seiner Generation zu sein.
Mittlerweile ist David Dondero 40 Jahre alt, sieht aber keinen Grund, deswegen etwas kürzer zu treten. Im Gegenteil. Getreu dem Motto „it´s not a death march, it´s a life march“ ist „# Zero With A Bullet“ gerade zu Beginn geprägt von geradlinigen, jugendlich-ungestümen Songs. Erst im weiteren Verlauf gewinnen traditionellere Spielarten amerikanischer Musik mehr und mehr die Oberhand. Ein Schaden ist das nicht, denn das ruhige „It´s Peaceful Here“, das hübsche Folk-Singalong „Carolina Moon“ und das bitterböse, von einem Banjo dominierte „Job Boss“ („job boss, he´s the highest on the site / he beats his kid and he hates his wife“) gehören zu den stärksten Stücken der Platte.
Mit „# Zero With A Bullet“ ist David Dondero - wie kaum anders zu erwarten war - ein weiteres Mal ein gutes Album gelungen, das Tradition und Moderne bestens miteinander vereint. Herausragende Songs wie „When The Heart Breaks Deep“ und „Rothko Chapel“ vom Vorgänger „Simple Love“ vermisst man diesmal aber leider.
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