Mexican ElvisJohn frum Alaska
VÖ: 23.07.2010 // Kyr Records

Mexican Elvis sind, ähnlich wie die Väter, die ihre komplette Freizeit einer detailfreudigen Modelleisenbahn widmen, leidenschaftliche Fanatiker. Sie wollen mit ihrer Musik bestimmt nicht prominent werden und sie sind sicher auch so realistisch, dass sie dafür nicht opulent finanziell entschädigt werden (obwohl sie zur Veröffentlichung ihres Debütalbums eigens eine Plattenfirma gegründet haben). Mexican Elvis sind filigrane Indie-Popper, die an ihrer Musik bis ins kleinste Detail arbeiten. Bis Herzen zerreißen. Die sich viel Zeit nahmen, um Liebe, Melancholie, Leidenschaft und Überschwang auszudrücken, ohne dass es kitschig oder -noch schlimmer - pathetisch klingt. Erst sechs Jahre nach Gründung der Münchner Band und nach zwei EPs und einer Single erscheint das Debütalbum "John frum Alaska". Und jede Sekunde Aufwand sollte sich auszahlen. Auch die E-Mails nach England, mit denen man den Wunsch-Duettpartner, den Adorable-Sänger Piotr Fijalkowski, in den Flieger nach München locken konnte. Großer Pop. Rund. Mit Ecken und Kanten.
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