Auch Alpha Orionis genannt, ist Beteigeuze einer der hellsten Sterne, den man von der Erde aus sieht und bekannt aus dem Sternbild Orion. Laut wikipedia ist er etwa 500 Lichtjahre entfernt – eine schöne Strecke also, weshalb Tending to Huey sich auch so sehr dafür zu interessieren scheinen. Von Fernweh soll ihr Album handeln, von Träumen. „Have you ever dreamed of being far away? I hope my dream of this will stay“
Schön elektronisch-abgespacet fängt das dann auch an, aber schon bald wird klar, dass das nicht so bleibt. Überhaupt wird viel und oft geändert, sehr individuell sind die Lieder. Dennoch funktionieren sie alleinstehend nicht so richtig, weil die ohnehin schon kurzen Stücke in sich auch noch von Sektion zu Sektion springen ohne sich unbedingt groß um Struktur oder Zusammenhang zu sorgen. Man kann beim Hören nicht sofort genau einordnen, wann ein Track aufhört und wann der nächste anfängt. Dabei bietet die Musik an sich sehr viel, mit all diesen Klängen und Instrumenten, und macht auch Spaß, vor allem wenn Stimme oder Schlagzeug das Tempo aufnehmen. Sprechgesänge kann man hier finden, jazzige Bässe, funkige Gitarren, flächige Synthies, abgespacete Elektrospielchen, Popmelodien, sogar ein bisschen Ska oder melancholische Klavier- und Celloteile – alles im Programm. Aber für wen ist denn diese Musik? Alle Teile, die Tending to Huey auf diesem Album unterbringen, ja auch die Texte, klingen mehr wie aneinandergestellte Fragmente aus den unterschiedlichsten Ecken der Genrelandschaft. Aus dem Material könnte man bestimmt dreimal so viele Lieder machen, wenn man alles mehr ausfeilen wollte.
Aber vielleicht ist ja genau dieses Fragmenthafte Programm – so wie es auf ihrem letzten Stück heißt, „dreams that cannot be reality“. Träume, die sich nicht so richtig entfalten können.






















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