simone kopmajerdidn't you say
VÖ: 25.06.2010 // suonix

VÖ: 25.06.2010 // suonix
eine 25jährige österreicherin, die in diesen tagen ihr viertes album veröffentlicht und kaum ein mensch hat je von ihr gehört in deutschland? das muss sich ändern! simone kopmajer ist jung und dennoch kein newcomer. in den usa und japan konnte sie bereits erfolge feiern und hat auf sich aufmerksam gemacht. höchste zeit, dass das im deutschsprachigen raum auch passiert.
mit ihrem neuen album „didn’t you say“ präsentiert die sängerin eine gelungene mischung älterer und neuerer jazztitel, die zwar keine überraschungen bietet, aber mit ihren transparenten arrangements aufhorchen lässt. in kombination mit kopmajers samtig-luftiger stimme ein wahrer hörgenuss. die platte hat das zeug zum perfekten strandsaloncocktailsoundtrack: swing-titel („tennessee waltz“, „bewitched, bothered, bewildered“, „everything must change“), lateinamerikanische rhythmen („baubles, bangles & beads“, „come fly with me“) kombiniert mit minimalistischen balladenarrangements („don’t explain“) lassen glücklich-entspannte sommerlaune aufkommen. ein echter aufhorcher ist die originelle „how sweet it is (to be loved by you)“-version mit äußerst reduzierter und gleichzeitig groovender bassbegleitung. bei „kiss“ geht es dann funkig zu. ein bemerkenswertes spektrum, das simone kopmajer zu bieten hat. einzig ihre englische aussprache bleibt hin und wieder gewöhnungsbedürftig und erstaunlich schroff, gerade für derart entspannte jazztitel.
diese scheibe ist in jeder hinsicht rund und macht lust, zukünftig auch in deutschland mehr von dieser jetzt schon beeindruckenden, jungen stimme hören zu wollen. auch gern mal live.
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