the sunshine undergroundnobody's coming to save you
www.thesunshineunderground.co.uk
VÖ: 25.06.2010 // Snowhite

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VÖ: 25.06.2010 // Snowhite
ganze stadien füllen the sunshine underground zwar noch nicht, aber das hält die band trotzdem nicht davon ab zumindest schon einmal musik zu schreiben, die vor einem riesen publikum bestens funktionieren könnte. zwar erfreuen sich the sunshine underground bei unseren nachbarn in england schon größerer beliebtheit, aber hierzulande hat ihre bisherige vergangenheit noch keine allzu hohen wellen geschlagen.
vielleicht ändert sich das jedoch mit ihrem neuen album "nobody's coming to save you". auf diesem hat die band eine reihe von songs versammelt, die fast ausnahmslos darauf auf ist sich in die gehörgänge zu schleichen oder eben wahlweise auch zu tanzen. beim stichwort tanzen, sind die englischen herrschaften nämlich ganz groß dabei, denn wenn sie sich aufmachen zu spielen, dann zuckt die beinmuskulatur unweigerlich mit. bei jedem neuen song überrennt einen das gefühl, dass the sunshine underground einem mit geballter ladung energie die puste nehmen wollen und das schaffen sie auf dem längsten teil der strecke auch. dabei überrascht die eingängigkeit der songs, die einem die musik schnell vertraut erscheinen lässt. für langeweile ist auf "nobody's coming to save you" wenig platz, nur vereinzelt wirken songstrukturen zu vorhersehbar, weil sich der spannungsaufbau bis zum hymnenhaften refrain ähnlich gestaltet oder es erwarten einen lückenfüller, wie der "lalalala" gesang im abschließenden song der platte "the messiah". dadurch verfliegt der spaß an dem album aber noch längst nicht.
die ära des großen brit-rock mag ihre blütezeit vielleicht schon vor einer weile gehabt haben, the sunshine underground wirken aber so, als ob sie genau diese mit ihren songs wieder zum leben erwecken wollen. von wegen "nobody coming to save you" - dieses album tut es vielleicht doch.
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