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Stone Temple Pilots - Stone Temple Pilots
 
 

Stone Temple PilotsStone Temple Pilots

 

Mittlerweile ist die Liste der Reunions der alten 90er Recken so lang, wollte man sie alle aufzählen, so müsste man sich beinahe selbst schon mit seiner eigenen Altersversorgung beschäftigen. In Ermangelung dieser kostbaren Zeit widmen wir uns lieber gleich dem vorliegenden Werk der Stone Temple Pilots mit Flugkapitän Scott Weiland. Nach dem mehr oder weniger mäßigen Testflug mit dem All- Star Ungetüm Velvet Revolver geht er jetzt 9 Jahre nach „Shangri- La Dee Da“ wieder mit seinen Co- Piloten den DeLeo Brüdern an Bord. Behaftet mit dem ewigen Makel des Zuspätkommens (ihre Weggefährten aus der Post Grunge Phase wie Alice in Chains oder Pearl Jam haben ja bereits ordentlich vorgelegt) steht eine abwechslungsreiche Reise durch die Rockhistorie auf dem Flugplan.

Mit deutlicher Tendenz zum klassischen Rock der späten 60er/ frühen 70er erkunden die Pilots in „First Kiss On Mars“ mit Bowie die Space Oddity um bei simpel gestrickten (Hard) Rock Nummern a la „Hazy Daze“ oder „Fast As I Can“ mit den 80ern zu flirten. Immer schon mit dem Hang zur kleinen Popgeste ausgestattet, lassen sie ihrer Melodieverliebtheit mit leichtem Beatles Touch bei „Dare If You Dare“ freien Lauf um dann mit „Maver“ ganz sanft zum Landeanflug anzusetzen.

Zu guter letzt sind die Piloten mit diesem soliden Rock Album wieder sicher im Schoß ihrer Fans gelandet.

thorsten
 

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