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Reverend Deadeye - The Trials and Tribulations of Reverend Deadeye
 
 

Reverend DeadeyeThe Trials and Tribulations of Reverend Deadeye

 

Bevor es ein paar Zeilen zu dem Album The Trials and Tribulations of Reverend Deadeye zu verlieren gilt, muss erst mal die Frage geklärt werden, wie man zu so einem Namen kommt, wenn man nicht in einer fiesen Metalband spielt.

Reverand Deadeye trat tatsächlich als Jüngling in die Fußstapfen seines Vaters, dessen Vater wiederum auch Reverand war. Beim Jugendgottesdienst wollte der Amerikaner seine Gemeinde beeindrucken und zähmte daher im Elternhaus ein paar Schlangen. Und als hätte der aufmerksame Leser jetzt schon geahnt, beißt bei einer Performance die Schlange ihm doch tatsächlich ins Auge. Das schmerzt zwar – aber ein grandioser Künstlername ist geboren.

Die Schlange weicht der Gitarre. Keine gewöhnliche Gitarre, sondern eine mit Wok-Deckel modifizierte. Hinzu kommt ein Bierdosenmikrofon und eine selbstgebaute Kickdrum und Snare. Wie sich das dann anhört? Eigentlich sollte das nach der Beschreibung klar sein. Ansonsten finden sich Künstler wie Reverend Deadeye auch gerne in den Fußgängerzonen diverser Großstädte wieder. Was er selbst als eine Mischung aus Garage, Punk, Blues und Gospel beschreibt klingt eher nach einem versuchten Folk-Abklatsch auf niedrigen Niveau. Songs wie „Fuck the Devil“ und „Let’s get drunk on Jesus“ schaffen auch keine positive Abhilfe. Aber die Geschichte mit der Schlange, die ist immer noch gut!

maximilian
 

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