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wooden peak - frog
 
 

wooden peakfrog

 

man stelle sich eines der bekanntesten fotos von salvator Dali vor. jenes aus dem jahr 1965, der meister, mit seinem zahmen ozelot auf dem arm, die augen weit aufgerissen, starr nach oben weisend sein markenzeichen, der gezwirbelte bart und die brauen. Sollte ich dieses foto dieser tage mit musik illustrieren würde ich „wooden peak“ hierfür wählen. ähnlich schwer einordenbar und den wahnsinn im nacken dünkt mich die junge band aus rostock und berlin.

jonas wolter und sebastian bode melden sich mit ihrem erstling „frog“ bedeutend zu wort. Das spektrum der stücke zwischen jazz, akkustik-folk und elektronischem indie ist äusserst spannend. Spontan kommt die assoziation math-folk in den sinn, erinnern die stücke, trotz ihres akkustik-grundtonus doch ein µ an dischordvergangenheiten. „Sleep whale“ („mom“) und thom yorke's solowerk könnten ansatzweise herhalten, möchte man vergleiche bemühen.

„cows collide“ startet zitternd in seine existenz um nach einem aufbäumen und winden einfach zu verstummen. Introvertierter, düsterer gesang, dancy schlagwerk und einfache melodien. „wooden peak“ schaffen, was andere versuchen. das spagat zwischen akkustik-folk und hippster-elektro-stuff. ohne schwierigkeiten bleiben die beine über die dauer von zehn stücken gestreckt. Für ein debüt erstaunlich konsistent . „great farm“, „jackie + fils“ und „shark song“ lassen erahnen, wo man sich hinbewegen könnte.

dominik
 

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