1985 -1994, eine Zeitspanne deren Ende schon fünfzehn Jahre zurück liegt, gespannt aus Fetzen der Erinnerung und Eindrücken, so fragil und leicht, so zurückhaltend und oft atemlos, Mohnas erste zehn Lebensjahre und eine vorsichtige Vertonung von Kindheit.
„You know what is missing / in your lungs it is the air.“ (daughters)
Der kleine zerbrechliche Kristall aus dessen Innerem diese Lieder stammen, besteht oft aus nicht mehr als Mohnas flüsterndem Gesang und einem Klavier, für dessen Klang der Anschlag weniger Tasten genauso wichtig ist, wie die Pausen zwischen dem kurzen Hall. Mohna offenbart eine schlichte Schönheit, die kaum greifbar ist im Angesicht des Musiker-Bedürfnisses aufzufallen und etwas Mitreißendes zu komponieren, große, mindestens abwechslungsreiche Melodiebögen. Ihr Blick macht die Einfachheit deutlich, die sich sonst nur Kindern zeigt; die doch noch so wenig kennen aus der Vielheit der Welt.
„They gave us names, but do they know us.“ (mountain)
Andererseits erschaffen sie sich ein eigenes herrscherloses Imperium der Wahrnehmung. In 'Break, Break, Break' taucht das Stimmengewirr der Spielzeuge auf, die alle durcheinander reden und lachen, begleitet von fünf die ganze Stimmung wiedergebenden weißen Tasten. Ein Spiel der Vorstellung, von winzigen Personen, die in der Unverstandenheit durch die Erwachsenen einsam sind; solange, bis sie selber ihrer Kindlichkeit entwachsen um nicht mehr alleine zu sein. Die Hamburger bildende Künstlerin Mohna, sonst auch Sängerin der Me Succeeds, ist für 1985-1994 einer abgestumpften Realität entflohen, zu einem Traumplatz hin, dessen Pfade sie zum Folgen offenlegt.
„But I will leave this harbour / With you I’ll carry on.“ (Finn. – For Mona)
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