PelicanWhat we all come to need
VÖ: 06.11.2009 // southern records

Pelican sind eine dieser Bands welche stets hervorragende Kritiken erhält, der Durchbruch bleibt Ihnen dennoch verwehrt. Dank einer treuen Fanbase, wird auch der Labelwechsel zu Southern Lord zu verkraften sein, wohl auch dank des vierten Longplayers der Chicagoer Instrumentalkombo “What we all come to need”.
Weg vom Post-Rock der Vorgänger sind Pelican härter geworden. Ihre Instrumente haben sich zu Metalriffs verdichtet, die Atmosphäre ist von satten Grooves getrieben und die acht enthaltenen Titel wirken erdiger als die Vorgänger. Bereits der Opener „Glimmer“ verdeutlicht diese neue Dringlichkeit. Zaghaft nähern sich die Instrumente im Intro aneinander an, bevor Ampfressende Riffs keinen Zweifel an der neugewonnen Energie der Band lassen. Die Gitarrensolis sind nach wie vor grandios und ersetzen den fehlenden Gesang durch Ihre texturierte Spielweise. Dank Gastmusiker wie Aaron Turner von ISIS oder Allen Epley von Shiner lassen Pelican auch neue Einflüsse zu, welche Ihrem Sound hörbar gut getan haben.
„What we all come to need“ ist Neuanfang und Evolution zugleich. Aufgeladen und mit Experimentiersinn wagen sich Pelican in härtere Gefilde vor, welche Sie sofort zu meistern verstehen. An die verkopften siebenminütigen Kompositionen und ellenlangen Solis ist man als Pelican Hörer gewohnt und weis, jedes Album dieser Band wächst erst mit der Spieldauer.
Kommentare müssen nach dem Absenden per E-Mail bestätigt und aktiviert werden. Achtet daher bitte auf die korrekte E-Mail-Adresse. Kommentare die in der Vergangenheit schon einmal aktiviert wurden, werden sofort veröffentlicht.