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manchester orchestra - mean everything to nothing
 
 

manchester orchestramean everything to nothing

 

Manchester Orchestra sind Rock. Eine erfrischend simple Diagnose angesichts aktueller Genreliebschaften, die dieser traditionellen Spielart nach einer kurzen Liaison trendbedingt das Herz brechen. Rock ist für die Liebe zu sich selbst gemacht.

Und so peitscht der positive Sound-Narzissmus fünf Typen aus Atlanten ein zweites Mal zu Höchstleistungen auf. Die besten Songs ihres Debüts „Like a Virgin Loosing a Child“ entsprangen der introvertierten Emotionalität des scheinbar gebrochenen Sängers Andy Hull. Auf „Mean Everything to Nothing“ setzt der 22-Jähirge noch einen drauf, kehrt kreischend sein Inneres nach Außen und schwankt zwischen Conor Oberst und einem Inbrunst-Biest.

Das männliche Rockröhren-Potential schöpft der grandiose Rest der Band vollends aus. In klassischer Besetzung plus Klavier geben sie diesem Album eine lange vermisste, unerhörte Straightness. Schörkellos aber unvorhersehbar spielen Manchester Orchestra den sattesten Rocksound der trend- und zeitlos schlicht begeistert.

flos
 

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