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.klein - outside in
 
 

.kleinoutside in

www.kleinmusik.de

VÖ: 05.06.2009 // popup records

 

.klein tragen einen punkt im namen. nur damit sind die hamburger richtig echt. schon vor drei jahren griffen schlagzeilen nach dem „next small thing“ (o-ton .klein) und entgegneten lobende worte. die band derweil empfand sich hinter allen möglichkeiten irgendwie zurück geblieben. so richtig auf den punkt kommen sie auf „outside in“ mit zunehmender spieldauer dann jedoch auch nicht (mehr). doch dieser weitklang ist gewollt, ist fließkomma, ist „oh, noch ein stück?“. wer anfangs auf elektrifizierten tracks wie „rodeo clowns“ (einem jack johnson cover) oder „in a manner of speaking“ noch eingekehrt tanzt, wird sich später in einem hochdurchdachten geflecht aus niederdrückenden flächen wiederfinden. manchmal wirkt es, als stünden die mädchenstimmen stellvertretend eher für party und ausgelassenes gekicher während sich die jungs im gediegen dezenten hanfclub über neue spielekonsolen unterhalten wollen. oder doch umgekehrt? beats reißen derweil immer wieder am songwriting, dass mitunter ordentliche sprünge nötig sind, dem geschehen zu folgen. auf der semi-ballade „reconsider it“ sowie dem titelsong „outside in“ klingt lutz nikolaus kratzer (vorne) neben co-sängerin mika bajinski (einen schritt dahinter) dann aber auch für momente wie der alte liebeskranke haudegen robin proper-sheppard. ab der zweidrittelmarke werden die restlichen tracks dann jedem langen atem gerecht, bleiben mitten im singsang kurz stehen um sich im kreis zu wiederholen („siren“), tanzen in bradykarder schönheit („euphoria“) oder verschwinden auch mal pompös in der unendlichkeit. ohne punkt und komma.

kel
 

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