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King Creosote - Flick the Vs
 
 

King CreosoteFlick the Vs

 

Endlich mal ein bärtiger Folkvertreter, der den Eindruck macht, auch mal eine Disco zu besuchen! King Creosote vereint auf seinem aktuellen Album Flick the Vs so schön die angenehme Tiefe des Folk mit den verschwurbelten Spielereien elektronischer Sadcore und melancholischem Indie und stimmt diese schon ganz gelungene Mischung mit seinen guten Onelinern ab, dass dabei ja eigentlich nur was gutes bei rauskommen kann. Tut es auch. Wobei sich die Referenzen nach dieser Aufzählung noch lang nicht erschöpft haben.

Aber daran kann man wohl nur scheitern, eine Zuordnung treffen zu wollen, darum schmeisst alle Gedanken über Bord und genießt die großartigen Songs wie No way she exists, was mit einem trötenden Blasinstrument loslegt, zu dem sich nach einigen Takten weiteres Geplänkel, ein treibendes Schlagzeug und die charakteristische Stimme des geschätzten Kenny Anderson gesellt. Dieses Stück ist wohl die klassischste Indienummer auf diesem Album, im Kontrast zum Opener No one had it better. Dieses Stück erinnert kurz an The Killers, wegen der Synthies, dann, beim Einsetzen des Beats an The Postal Service, driftet dann allerdings in einen eher belanglosen Verlauf ab. Bei Rims klingt der fröhliche Countrysound durch, eine spannende Abwechslung von den anderen abwechslungsreichen Songs.

Das Album ist nicht direkt stringent gestaltet und wirkt ziemlich zufällig, hat jedoch definitiv seine Stärken in der originellen Instrumentierung. Schön!

karina
 

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