green pitchla jolla
www.myspace.com/greenpitchband
VÖ: 03.04.2009 // pony records

www.myspace.com/greenpitchband
VÖ: 03.04.2009 // pony records
seine band green pitch zu nennen und auf dem albumcover nasskalten asphalt anzubieten, hat schon seinen eigenen, sympathisch gegensätzlichen humor. und in welche richtung der klangzeiger wohl ausschlagen wird? voweg genommen: „la jolla“ macht seinem wortsinne (spanisch für juwel) einiges an ehre. gleichzeitig bedienen die wohlklingenden und eher sanften experimente der beiden dänen ste rach und rex garfield aber durchaus auch das bild eines blühenden ortes mit zerklüfteter küste. konkret la jolla am kalifornischen pazifik in diesem fall. ganz schön viele bilder für eine zarte frauenstimme über mit sehr viel bedacht und ohne hektik arrangierten tönen.
entstanden waren green pitch aus der luft heraus als ein-mann-ding bereits 1998 irgendwo zwischen einem ostseekaff und kopenhagen. in der stadt platzte dann sängerin rex in die arbeit und das leben des wanderers rach. unterstützung bekamen sie in form von gastmusikern aus dem hause the river phoenix und 2005 fand endlich das vielgelobte debüt „ace of hearts“ in die alternative/songwriter-regale. noch einen multiinstrumentalisten und diverse ideen zur songverpackung mehr an bord zog es die jungen leute nach san diego und wieder zurück nach kopenhagen. nur vom möglichen feinschliff an diesem juwel wollen wir hier erst gar nichts erzählen. denn „la jolla“ ist, bei aller klangfertigkeit und feinem songmaterial, noch immer lo-fi und klug genug, um ein paar bedingungslos schöne, weil ungeschliffene stellen übrig zu lassen.
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