Sebastian Arnold

Sebastian ArnoldMad Scientist Drummer

VÖ: 27.10.2008, Beeah Music

Von Markus Söllner

Synthesizer & Drummachines. Spratzelsounds und elektronische Beats. Das ist die Welt von Sebastian Arnold, welcher neben seiner Tätigkeit als Drummer in verschiedenen Bands, sich solo der Soundtüftelei hingibt. Daraus entstanden ist der „Mad Scientist Drummer“, zwölf Titel zwischen Frickelalchemie und Beatwissenschaft.

Bei soviel Elektronik ist klar, daß sich der kläglich vorhandene Gesang auf eine vocoderverzerrte Robotstimme beschränkt. Es zählt ja schliesslich auch die Vertracktheit der Beats und Soundelemente welche Sebastian Arnold mal zu solch groovenden, tanzbaren Rhythmen wie in“Helikopter“ formt, sie scheinbar in irgendwelche zufälligen sphärischen Formen presst auf dem „Open Field“ oder lässt Free-Jazz-Klänge im Lounge Tempo zerfliessen, wenn er im „The Grand Palace“ auftritt. „Mad Scientist Drummer“ ist ne ziemlich zurückgelehnte Sache, selten kommt wirklich Hektik auf, die Grooves sind mal präsenter dann wieder hinter flächendeckenden Synthesizern versteckt. Der Abwechslungsreichtum findet auf kopflastiger Ebene statt, nur wenige Songs wandern wirklich tiefer, hinein in die Extremitäten.

Der „Mad Scientist Drummer“ ist wie Satellitenfernsehen nach zwölf Uhr nachts. Viele verschiedene, verwirrende Elemente ergeben doch ein ziemlich buntes Mit- und Durcheinander, was aber eben doch zur Unterhaltung taugt.

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