befindlichkeitsfixierungen. aufgehangen an verschiedenen farbnuancen des himmels. die „eigene innere sicherheit“ als poröser schutzwall. es müssen nicht erst die dunklen wolken bis hinunter zur asphaltdecke hängen um semi-depressionen zu pflegen. st. emmi scheint einer dieser jungen menschen, deren berührungsangst an schlechten tagen schon beim öffnen eines nutellaglases beginnen kann. einer, den genau die tatsache auszeichnet, dass vermisstenanzeigen an den eigenen anspruch nicht konform gehen müssen mit dem wetterbericht. (akustik)indiegitarrenpoprock in low-demo-fidelyty trägt also zehn komplette lieder über männchen im kopf, labyrinthe an selber stelle, mollakkorde, den gasaustausch zwischen drinnen und draussen. dazu ein gruss an tomte hier, etwas gequälter ideenklau dort („wenn dir st. pauli auf den heiligengeistfeld“ kannten auch bereits die sterne). herum ein booklet wie vom anspruchsvollen ansichtskarten...respektive ansichtssachenstand. es hat mitunter alben auf dem teller, die liessen sich hervorragend in buchläden verkaufen. st.emmis kurzgeschichten auf „weiß:der himmel“ wären wie gemacht dafür. „lesen“ bei geöffneten fenstern, bitte! in jederlei hinsicht.
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Für mich nicht mehr und nicht weniger, als die beste Tomte-Scheibe seit "eine sonnige Nacht".
Martin // 06.11.2009Kein wunder....schliesslich hat der junge tomte nach dieser scheibe verlassen und macht nun genau da weiter. und was soll ich sagen.....das ist auch verdammt gut so!