A Place to Bury Strangers

A Place to Bury StrangersWorship

VÖ: 15.06.2012, Dead Oceans

Von Maximilian Römer

Was genau soll denn auf diesem Album von A Place to Bury Strangers verehrt werden? Ein kurzer Blick auf die Songtitel des Releases offenbart nichts Gutes. Diese lauten „Alone“, „Fear“ oder auch „Revenge“. Nun gut, der Bandname der amerikanischen Gruppe zeigt ja schon auf in welche Richtung es gehen soll. Wer nun aber an Metal oder Hardcore denkt, dem sei an dieser Stelle gesagt, dass er auf dem Holzweg ist. A Place to Bury Strangers spielen auf diesem Release das was sie am besten können: Eine gute Mischung aus Krautrock, DreamPop die schon 2011 auf dem Debüt „Onwards to the Wall“ zu hören war.

Ab der ersten Sekunde geht es los. Keine lansgame Exposition – der Höhepunkt folgt sofort. Und auf diesem bewegt sich das gesamte Album. Eine kleine Steigerung ist noch möglich, wenn am Ende der Songs die Gitarren schier endlos rückkoppeln und die verzerrten Bässe noch ein mal nachhallen. Das Schlagzeug treibt konsequent nach vorne und der Bass fungiert als eine zweite Basedrum. Die Gitarren sind stets verzerrt und fiepen und krächzen immer wieder auf, verlieren sich wieder in rießigen Gitarrenwänden, bevor das ursprüngliche Riff wieder gefunden wird.

Lassen wir die biologischen Grundlagen und Gesetze mal außen vor: Hätten Ian Curtis und Dave Gahan ein Kind gehabt und diesem das Singen beigebracht und es auch mit ihren Lieblingsplatten versorgt, so wäre bestimmt diese Stimme enstanden – da bin ich mir zeimlich sicher. Wer keine Angst vor aggressivem Krautrock und hallenden Gitarren hat ist mit dem zweiten Album von A Place to Bury Strangers in jedem Fall bestens beraten.

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