The Hundred In The Hands

The Hundred In The HandsRed Night

VÖ: 08.06.2012, Warp Records

Von Esther Sambale

Hundert Jahre Einsamkeit und kein Licht in Sicht. Mit „Red Night“ begeben sich Eleanore Everdell und Jason Friedmann auf dunkelsten Gefühlsgrund hinab. The Hundred In The Hands tauchen in Angstgewässern, schwimmen in nächtlicher Sehnsucht und ertrinken in quälenden Gedanken an verlorene Lieben. „Empty Stations“ eröffnet mit verschwurbelten Klängen, Streichersequenzen und krachenden Gitarren. „Faded“ betrübt durch Everdells Trauergesang: „You’re always breaking my heart“. „Red Night“ knipst das Licht aus und Everdells klare, oft verhallte Stimme führt durch eine lange, traumfreie Nacht in endlose Leere. Oder in ein rotes Zimmer, fernab von Raum und Zeit.

Ein Blick auf das Cover erinnert an die wunderbar verstörende Red Room-Sequenz aus Twin Peaks. Zu sehen: ein leicht verschwommenes Frauengesicht auf einem roten, zerknüllten Stück Papier. Die Typo ist kreuz und quer gesetzt, vorwärts und rückwärts gedreht.
The Hundred In The Hands laufen durch „Tunnel voller ekligem Dreck, die das Leben durchziehen und versuchen „diesen Müll wieder aufzunehmen und ihn in etwas schöneres zu verwandeln.“ Das sagen sie selbst. Meist gelingt es ihnen. Eine sinnvolle Herzschmerzverwertung.

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