Black Ribbon

Black RibbonOut to the Light

VÖ: 03.12.2011, NKRC Records

Von Kathrin Albrecht

Eine Ellioth Smith-Platte war der Auslöser für den Beginn der Singer-Songwriter-Karriere des Wiesbadeners Jobst M. Feit, der seit 2007 unter dem Synonym „Black Ribbon“ seine Songs veröffentlicht. „Out to the Light“ ist sein erstes Album. Wie Smith zelebriert auch Feit in seiner Musik die Melancholie. Seine Texte sind meist kleine, in sich abgeschlossene Geschichten und handeln vom Ende einer Beziehung, dem Verlust von Sicherheit, an deren Ende aber auch die Hoffnung darauf steht, dass die Dinge besser werden.

Die Songs sind einfach instrumentiert, seinen zuweilen etwas brüchigen Gesang begleitet der Singer/Songwriter meist mit einer akustischen Gitarre, ab und zu finden auch Schlagzeug, Melotron, Glockenspiel und E-Gitarre ihre Berücksichtigung. Feit spielte alle Instrumente selbst ein und kümmerte sich in seinen eigenen vier Wänden auch um Aufnahme und Abmischung. Das tut dem Album nicht unbedingt gut, denn es kommt zu Beginn mit den beiden Akustikstücken „Alexandria“ und Penguin Love“ etwas schleppend in Gang. Beim Hörer entsteht der Eindruck, als spiele Feit einfach nur Demos ein. Vor allem im zweiten Teil des Albums gelingt es ihm jedoch, die Skizzen etwas mehr auszuarbeiten und durch zusätzliche Instrumente schöne Akzente zu setzen. Am herausstechendsten ist dabei „Aiming for he Sun“, von seiner Struktur am ehesten an einen klassischen Pop-Song erinnernd, jedoch nur durch eine akustische und eine E-Gitarre instrumentiert. Die Einflüsse des 2003 viel zu früh verstorbenen Ausnahmekünstlers Smith sind zuweilen deutlich hörbar, beispielsweise bei Stücken wie „Cloak“ oder dem Titeltrack „Out to the Light“. Insgesamt ist Black Ribbon ein solides Debüt gelungen. Es klingt in einigen Teilen ein wenig unfertig, aber das Potenzial ist da und ein Produzent könnte bei einem möglichen Nachfolger die Ideen umsetzen helfen.

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