Kathleen EdwardsVoyageur
VÖ: 13.01.2012 // Universal

Wenn Bon Iver- Mastermind Justin Vernon mitmischt, kann nur Gutes dabei rauskommen. 2011 war sein Jahr- neben Album-Veröffentlichung, einer Kollaboration mit James Blake („Fall Creek Boys Choir“) und einem Auftritt mit The National im kanadischen Fernsehen hat er auch Kathleen Edward's neues Album „Voyageur“ produziert. Das fünfte Album der Kanadierin verbindet Singer-Songrwiter, Folk, Alternative und auch Synth-Pop.
Bereits im September 2010 begannen sie in Toronto mit den Aufnahmen, dann betrat Justin Vernon als Produzent die Szene. Er steuerte auch Gitarre, Piano, Orgel, Bass und Backing-Gesang bei, was die Atmopshäre des Albums unverwechselbar macht. Neben Justin Vernon treten auf „Voyageur“ auch Norah Jones, Francis and the Lights, Stornoway und viele andere auf. Das Mitwirken der vielen anderen Künstler macht das Album sehr vielfältig. Es ist kein Album, das man mal so nebenbei hört, sondern eins, das man zu Hause mit einer Tasse Tee an einem grauen Wintertag genießt.
Der Opening-Song „Empty Threat“ verbreitet gleich die Grundstimmung von „Voyageur“- „gedämpft, fragil und geradezu lächerlich schön“, wie die amerikanische Musik- Website Stereogum schreibt. „Schön“ wäre auch der erste Begriff, der einem einfällt, wenn man das Album durchgehört hat. Die insgesamt zehn Songs sind folkig-poppig, machen nachdenklich („Pink Champagne“, „Going to Hell“) und verbreiten gute Laune („ Sidecar“).
„Voyageur“ ist ein wirklich gelungenes Album der kanadischen Singer-Songwriterin und die Wahl des Produzenten hätte besser nicht sein können. Auf Justin Vernon kann man sich eben verlassen.
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