LALLAL
VÖ: 13.01.2012 // Public Transit Recordings

VÖ: 13.01.2012 // Public Transit Recordings
Denkt man an Kanada, kommen einem sofort schöne Landschaften, Bären, Elche und Menschen die Bäume umarmen in den Sinn. Klisches eben! Dass Kanada aber auch musikalisch einiges zu bieten hat, dürften einem Bands wie Arcade Fire, Broken Social Scene, Feist, City and Colour usw. bewiesen haben.
2002 betrat die Band LAL die kanadische Musikszene mit ihrem Debüt „Corners“. Sängerin Rosina Kazi und ihre Kollegen Nicholas Murray und Ian de Souza machen aber nicht einfach nur Musik zum Spaß; sie haben die verrückte Idee im Kopf, die Welt zu verbessern: „Wir kämpfen für Gerechtigkeit, durch unsere Worte, unsere Kunst und unsere Sounds“. Sounds, die sich aus Elektro, TripHop und Folk genauso speisen wie aus Soul, HipHop, Jazz und World Music.
LAL's viertes, selbstbetiteltes Album sei die Verkörperung ihrer Hoffnungen und Ängste, sagt die Band. Elektronisches Rauschen und ein herzklopfender Beat auf „Red Room“, in das Kazis Soulstimme mit den Worten „while we are sleeping our nightmares are dreaming of music to keep us away“ grätscht. Verzerrte Gitarren in „Look Behind“ und atemschöpfende Streicher in „Live your Light“.
Zehn Songs, die Pop, Jazz, Soul und Elektro verbinden. In eine Genre-Schublade lassen sie LAL mit Sicherheit nicht stecken. Und das ist auch gut so.
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