Kevin DevineBetween the Concrete & Clouds
VÖ: 23.09.2011 // Arctic Rodeo Recordings

VÖ: 23.09.2011 // Arctic Rodeo Recordings
Kevin Devine war uns bisher als Einzelkämpfer und Mann der starken Worte bekannt. Seine Texte berührten, verwirrten und überforderten zugleich und hatten damit eine betörende Durchschlagskraft, die viele Menschen schon begeistern konnte. Es ist durchaus naheliegend, dass die Texte bisher immer im Zentrum von Devin’s Schaffen standen und sich die Musik erst im Nachhinein um die Worte wob. Doch bei diesem Album ist alles ein bisschen anders. Wir haben es zwar immer noch mich recht komplexen Geschichten zu tun, die uns Kevin Devine erzählen möchte, doch er tut dies auf „Between the Concrete & Clouds“ zeitlich deutlich reduzierter als gewohnt. Lediglich der letzte Song „I Used To Be Someone“ kratzt an der 6-Minuten-Marke. In allen anderen Fällen haben wir es mit sehr handlichen und formschönen Popsongs zu tun, die eine freundliche Energie versprühen Als ganz große Neuerung hat Kevin Devine eine Band als Unterstützung an seiner Seite. Was aus dieser Zusammenarbeit entstand, ist eine Leichtigkeit, die wir bisher von Kevin Devine so noch nicht gehört haben. Sicherlich ein Verdienst, der auch Devine’s Mitmusikern zuzuschreiben ist. Jedoch sollte man an erste Stelle Devine’s fokussiertes Songwriting stellen und seinen Mut beschwingte, z.T. beatlesque Popsongs mit schweren Themen zu beladen. Darauf entsteht eine wunderbare Ambivalenz, die in manchen Momenten nahezu makaber ist und einen wahnsinnigen Reiz ausmacht. Dieses Album ist mit Sicherheit überraschend für alle Fans von Kevin Devine. Mit noch größerer Sicherheit wird es noch mehr Menschen zu Fans werden lassen. Fazit: Diesem Album stehen eine rote Schleife und ein Platz unter dem Baum zu!
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