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September Malevolence - Our Withers Unwrung
 
 

September MalevolenceOur Withers Unwrung

 

Fleisch und Kartoffeln. Gut, nahrhaft, nichts besonderes.

September Malevolence aus Schweden machen Postrock mit wuchtigen, massiven Drums, ausufernder Gitarre und gutem Gesang. Es gibt postrocktypische Eruptionen, Klanglandschaften, Vorstellungen von Reisen durch monumentale Gebirge, emotionale Momente und hin und wieder ein paar schöne Ausschweifungen. Soweit, so gut.

"Our Withers Unwrung" ist kein schlechtes Album - leider aber auch kein besonders gutes. Alle neun Lieder sind durch die Reihe weg gelungen, es fehlt einzig irgendeine Art von Besonderheit. Vieles klingt sehr ähnlich und ohnehin schon hundertfach gehört, nichts hebt September Malevolence in irgend einer Weise von anderen Bands wie den immer wieder gerne zum Vergleich herangezogenen Genregrößen Mogwai, Explosions in the Sky, God is an Astronaut oder Tortoise unterscheidet - und gerade in diesem Umfeld ist es fatal, keine signifikant eigene Handschrift entwickelt zu haben. Es ist zu befürchten, dass "Our Withers Unwrung", trotz aller Dynamik, Intensität und Leidenschaft, die darin steckt, sehr schnell in Vergessenheit geraten wird.

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