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The Golden Filter - Syndromes
 
 

The Golden FilterSyndromes

 

New York und Blogging. Lässt wahrscheinlich alle Hipsterherzen höher schlagen, ist aber auch beides ein Nährboden für affektierte, unreflektierte und langweilige Kunst. Wenn in dem Zusammenhang dann auch noch das Stichwort Elektronik fällt sollte man erneut die Ohren spitzen und das ganze kritisch begutachten. Vielleicht ist das auch nur meine Sichtweise. Eine Diskussion über Objektivität in Bezug auf Kunst oder vielmehr Rezensionen anzufangen öffnet aber wiederrum die Büchse der Pandora und ist auch fehl am Platz. Es sei vorweggenommen, The Golden Filter bedienen sich zwar den Klischees und lassen sich gerne in eine stereotype Schublade drücken, dennoch ist ihr nunmehr zweites Album „Syndromes“ frisch und belebend.

Das New Yorker Duo hat auf seinem Album eine Mixtur aus Ambient Electronic bis hin zu beinahe trancigen Up-Beat Nummern geschaffen. Charakteristisch ist hierbei die wohlige Stimme der jungen New Yorkerin, die sich sanft wie ein Schleier über die Stücke legt. Teilweise haben die Songs einen leichten 90er Touch, der aber anscheinend schon wieder mit einem Vintage-Wert bzw. Retro-Chic gehandelt wird. Popkulturelle Avant-Garde könnte man meinen.

Der Nachfolger des Debüts „Voluspa“, welches gerade in der Internet-Community großen Anklang fand kommt zusammen mit dem gleichnamigen Kurzfilm, wobei das Album als Soundtrack für eben diesen Film fungiert. Man darf gespannt sein, was einen erwartet. Bei dem Album kann man sich hingegen schon sicher sein. Gewagt, aber gelungen. Trifft nicht jeden Geschmack – siehe oben: Objektivität vs. Subjektivität.

maximilian
 

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