Aspen.Lak T’An
»Lak T’An« heißt ein Mayadialekt und bedeutet so viel wie »Unsere Sprache«. »Lak T’An« ist auch der Titel des Debütalbums der Kölner Band Aspen.. Eigentlich verwunderlich, zeichnet sich die Musik der drei Musiker, die ihre Gesichter im Albumartwork mit Masken verdecken, nicht unbedingt durch viel Text aus. Rein instrumental driften die neun Tracks von groß angelegtem Post Rock, über von Keyboard getragenem Ambient zu schweren Droneriffs.
Man mag es schon heraus lesen, dass Aspen. die gute Dreiviertelstunde von »Lak T’An« recht vielseitig gestalten. Dabei bleibt die Qualität durchgehend auf hohem Niveau, sodass die Platte immer fesselt. Nachdem man die Klangreise schließlich, mit angespanntem Körper und hellwachem Geist, mit den finalen Tönen der Lärmorgie »The Long Road To Vy Canis Majoris« beendet, kann man dem groß auf der Bandhomepage prangenden Slogan nur zustimmen – Aspen. machen Soundtracks für Filme, die sich der Hörer am besten selbst vorzustellen hat.
VÖ: 31.08.2012, EIGENVERLAG


















