CaspianWaking Season
Man kann viele Worte zu »Waking Season« verlieren – genau so, wie man sich in den breitwandigen Post-Rock-Sounds verlieren kann – es wird nur nichts daran ändern, dass die neue Scheibe von Caspian eins vor allem nicht ist, nämlich bahnbrechend. Gut, die Band experimentiert zum ersten Mal in ihrer Laufbahn mit menschlichen Stimmen, zur Kenntnis genommen, trotzdem macht dies ihre Musik nicht weiter innovativ. Die abgehackte Gesangsklangcollage in »Procellous« klingt nach Radiohead, »High Lonesome«, dass eine kleine Album-Suite einleitet, macht vieles genau da richtig, wo die letzte Sigur Rós vieles falsch machte.
Und obwohl es dieses Jahr wesentlich Besseres aus diesem Genre gibt, zu denen man Caspian im Allgemeinen zählt, lohnt sich »Waking Season« dennoch. Dafür sorgt vor allem die absolut glasklare Produktion von Matt Bayles, der bereits Mono und Mastodon veredelte. Und eben die Musik, die doch irgendwo immer noch eine Klasse für sich ist. Trotz mangelnder Innovation.
25.10.2012 (CH) Aarau - Kiff
26.10.2012 (CH) Will - Gare De Lion
27.10.2012 (CH) Laufen - Biomill
28.10.2012 (CH) Bern - ISC
05.11.2012 (A) Wien - Chelsea
09.11.2012 Berlin - Bi Nuu
10.11.2012 Oelsnitz / Erzgebirge - JH Ragga
11.11.2012 Dresden - Beatpol
12.11.2012 Hamburg - Haus III70
15.11.2012 Osnabrück - Kleine Freiheit
16.11.2012 Oberhausen - Druckluft
17.11.2012 Ludwigshafen - Das Haus
18.11.2012 Wetzlar - Franzis
19.11.2012 Leipzig - Conne Island
20.11.2012 München - Kranhalle
VÖ: 21.09.2012, Make My Day Records




















