YeasayerIm Gespräch
yeasayer können zurecht als sound-tüftler bezeichnet werden. tüftler, die ihre nasen tief in alle studio-winkel stecken und den ganzen langen tag nichts lieber tun als über ein musikalisches detail zu philosophieren oder ein neues klangexperiment in augenschein zu nehmen. für die arbeit am mittlerweile dritten album »fragrant world« waren laut aussage von sänger chris keating wieder drei große egos am werk, die sich voller eifer über viele musikalische schnipsel hermachten und trotz des wunsches eine "einfache" platte zu machen, letztendlich wieder weitab von dieser simplizität gelandet sind.
auch im gedankenaustausch unter vier augen gerät der frontmann gerne ins grübeln, spricht aber freimütig über die schroffheit des neuen albums, erklärt warum songs für ihn wie ein spielzeug sind und bezeichnet den status der band in den medien sogar als "überbewertet". offensichtliche parallelen zu jack white gibt es keine, keating verneigt sich aber während des gesprächs mit uns dennoch mit hochachtung vor seinem kollegen. eine liebeserklärung an den minimalismus und die kunst diesen am ende doch immer wieder über bord zu werfen und gegen das abstrakte und die komplexität einzutauschen.
16.09.12 Berlin - Astra
22.09.12 Hamburg - Reeperbahn Festival
23.09.12 Köln - Club Bahnhof Ehrenfeld






















