Six Organs Of AdmittanceAscent
ziemlich breitbeinig geht es los, es riecht nach schweinerock und leder, doch gleich im zweiten song wird die angelegenheit angenehm gespenstischer. eine störrische solo-gitarre, die an die seligen karate erinnert, führt schreiend in den song, worauf eine verhallte stimme weitererzählt, was tim kasher auf dem monumentalen cursive-album »the ugly organ« vorgeflüstert hat. song nummer drei beginnt sehr meditativ, der gesang bleibt mysteriös und spannend, die undurchdringlich-neblige atmosphäre lässt sogar an das 2009er album »public strain« der noise-rocker women denken. auf angenehm viel störung und drone kommt im vierten song eine völlig entzerrte, abgeschlagene und kleinlaute gitarre, wie ein erwachen nach einer durchzechten und finsteren nacht.
die gitarre ist klar die heldin bei six organs of admittance, und wenn es später wieder richtig krachend losgeht, gibt sie auf diesem spannenden und dramaturgisch ziemlich perfekten stets den ton an.
VÖ: 24.08.2012, Drag City


















