FeederGeneration Freakshow
feeder haben nach dem tod ihres schlagzeugers 2003 mit »comfort in sound« trost gefunden und aus dem schock heraus ein umwerfend gutes album veröffentlicht. die jahre gingen ins land, man arrangierte sich mit der situation, und glücklicherweise blieb ihnen ein derartiger schicksalsschlag erspart - was man auch in der musik hörte, die wieder beruhigter und auch etwas belangloser wurde, "forgotten what it's like to lose" eben.
so hört man auch auf »generation freakshow« eine band, die, das muss man ihr zu gute halten, teilweise so frisch und wild klingt wie auf ihrem debüt-album »polythene«. melodien und gute laune gibt es reichlich, verzerrte gitarren und knackige drums zu hauf, aber auch das eine oder andere "oh-oh" und "u-u-u" zu viel, die hymnenhaftigkeit wird doch etwas arg forciert. am ende aber dennoch ziemlich peinlichkeitsbefreiter alternative-rock.
VÖ: 15.06.2012, Pias


















