transmediale // Zwischenbericht
Seit Anfang der Woche läuft in Berlin das Medien/Kunst/Musik-Festival-Duo aus transmediale und ctm. Die transmediale, vor 25 Jahren als Festival für Videokunst gestartet, beschäftigt sich in diesem Jahr mit dem Bruch im Netzwerk, dem nicht funktionierenden Plug-In und der Ästhetik des Fehlers: 'In/Compatible' ist Diskussion-Ansatz in mehreren Panel-Diskussionen, Thema einer Ausstellung und eines Performance-Programms.
Kern der Perfomance-Reihe mit dem Titel 'ghost in a machine' sind Auftritte der Joshua Light Show, ein Kollektiv, das seine Wurzeln im San Francisco der 60er Jahre hat. 2012 beleben sie in teilweise neuer Besetzung und ganz un-digital die Visuals der ersten Light-Shows wieder und treten gemeinsam mit Künstler wie Supersilent oder Oneohtrix Point Never auf.
Das Unsichtbare und das Übernatürliche des Technischen sind auch kuratorisches Eckpunkte der club transmediale, dem Schwester-Festival 'for adventourus music and related visual arts'. Hier wird neben dem offensichtlicheren - Genremuationen wie 'Witch House' - auch die Geschichte des 'Zodiak Arts Lab' aufgerollt: der Club am Halleschen Ufer war wichtig für das Zusammenkommen der Krautrock- und Kunst-Szenen im West-Berlin der 1960er und -70er Jahre.
transmediale und club trandmediale laufen noch bis zum 05. Februar.





















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