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Reeperbahn Festival // Timetable-Tipps: Donnerstag

Reeperbahn Festival // Timetable-Tipps: Donnerstag

Die Qual der Wahl. So könnte man das Reeperbahn Festival auch nennen. 180 Bands, unzählige Bühnen und noch mehr Möglichkeiten die drei Abende (23.09 - 25-09) auf dem Hamburger Kiez zu verbringen.

Wir haben die Timetables (sind übrigens technisch sehr gut umgesetzt) zerpflückt und für jeden Tag eine mögliche Abendplanung gestaltet. Los geht es mit dem Donnerstag:

Die erste Anlaufstelle am Donnerstag könnte die Hasenschaukel sein: Der schwedische Sänger Oskar Humlebo alias Moto Boy eröffnet dort den About Songs-Abend, initiiert von Jörg Tresp - auch bekannt als Krachkeks-Kolumnist Auf ROTE RAUPE. Eigentlich könnte man auch den restlichen Abend (Murder, Hellberg & Areskog) dort verweilen, aber man will ja auch durch den guten alten Kiez schlendern.

Also schnell rüber zum Pearls Table Dance, denn dort spielt eine junge Dame aus Berlin: Maike Rosa Vogel bezaubert mit Gitarre, Mundharmonika und Gesang. Nach dem Stripclub ist erstmal eine Runde Country angesagt. Caitlin Rose, ein echtes original aus Nashville / Tennessee (ist aber mindestens 100 Jahre jünger und nicht ganz so toupiert wie die olle Dolly Parton) wird im Imperial Theater die Cowboys und die (achtung wortwitz!) indieaner tanzen lassen. Yeeha. Wem der countryeske Sound nicht so zusagt, sollte zurück in die Hasenschaukel tingeln und die jungen und sehenswerten Talking to Turtles aus Leipzig begutachten. Sehr empfehlenswert.

Nach eine kleinen Verschnauf- und Futterpause geht es auch schon weiter: Jochen Distelmeyer erwartet seine Audienz in den Docks und wird erwartungsgemäß ein ganz großes Konzert abliefern. Nach dem großen Distelmeyer gibt es zwei Möglichkeiten den Abend weiter zu gestalten: Entweder zu den wunderbaren hundreds aus Hamburg (Heimspiel!) oder man begibt sich zum isländischen Engel Namens Ólöf Arnalds. Reine Bauchentscheidung.

Nach den sanften Klängen wird es noch mal richtig laut: Das schwedische Krachduo Johnossi werden mit Gitarre, Schlagzeug und ganz viel Verstärker die letzten Distelmeyer-Anhänger aus den Docks spielen… Danach ist Ruhe. Denkste. Absacker in der Hasenschaukel.

06.09.2010 // andre
 

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