On An OnBerlin, Haus Ungarn

von Annett Bonkowski · 10.05.2013

dieses mal gab es keine verzögerungen. kein warten auf das ende der übertragung eines fußballspiels, das den beginn ihres live-debüts in deutschland noch im februar in die länge gezogen hatte. wiederholungstäter waren on an on bei ihrer rückkehr nach berlin dennoch - wusste die band doch wie schon vor ein paar monaten live mit den songs ihres debütalbums »give in« zu überzeugen. währendessen reckte das erwartungshungrige publikum im haus ungarn die hälse in die höhe, um jede bewegung der band samt den bunten, psychedelischen visuals auf der leinwand im bühnenhintergrund mitzuverfolgen, die das trio inklusive dem live dazu gesellten schlagzeuger in ein farbenfrohes spiel aus licht und schatten tauchte.

musikalische schattenseiten gab es an diesem abend zum glück keine, verdeutlichten on an on doch rund eine stunde lang, dass die live-qualitäten den auf dem album geweckten erwartungen absolut gerecht werden. ein großes plus dabei ist die präsenz jedes einzelnen bandmitglieds, die durch gitarre, keyboard und auch bass wirkungsvoll hervorgehoben wird. das gemeinschaftliche musikmachen und das gegenseitige wechselspiel stehen im vordergrund und erlauben es on an on für den nötigen zusammenhalt zu sorgen, der sich letztendlich so positiv auf das gesamtbild auswirkt.

das set, das an diesem abend mit »the hunter« eröffnet wurde, warf einen ausgedehnten blick auf das debütalbum und wagte mit einer cover-version von björks »unison« sogar einen blick über den bandeigenen tellerrand hinaus, der sich in diesem fall besonders lohnte und ein paar anwesenden bereits vorab jubelrufe entlockte. die anziehung, die berlin auf künstler aller art ausübt, scheint ihren reiz auch erfolgreich auf das in chicago und minneapolis beheimateten musiker übertragen zu haben, lobten die drei die stadt und ihre bewohner zwischenzeitlich immer wieder auf's neue. die darin mitschwingende euphorie und leidenschaft steckten sie auf anderer seite in die vorgetragenen songs, wie z.b. »american dream«, »all the horses« und auch »cops« und schufen damit kleine sehnsüchtige momentaufnahmen, die geradezu danach verlangen möglichst bald von einer fortsetzung heimgesucht zu werden.

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