M.I.A17.08.2007 // köln – gloria
M.I.A. im Gloria und große Erwartungen wurden auch wieder an diesem Abend der c/o Pop gestellt. Über das Chaos und die unliebsamen Support-Djs wird nun geschwiegen werden, es geht um M.I.A. Ursprünglich aus Sri Lanka aber in England wohnend, ist sie wohl einer größeren Menge von Menschen bekannt. Daher war das Konzert nicht nur gut gefüllt, sondern ausverkauft.
Auf der Bühne vermag sie es Energie und Autorität an de Tag zu legen. Autorität trotz buntem Kostüm und Hintergrund-Tänzerin/Sängerin, wie man es noch von Janet Jackson kennt. Im Allgemeinen langweilt die Show aber nach einiger Zeit und da der Madame "Missing in America" wohl bewusst ist, wird der alte Stimmungsmacher mit den Feuerzeugen ein bisschen umgewandelt. Sie fordert ihre Fans nämlich nicht dazu auf ihre Glimmstängel-Anzünder aus den Taschen zu holen, sondern lässt zunächst das Licht aus machen und bittet dann alle darum, ihre Handys raus zu holen und sie dann, angemacht, in die Höhe zu halten. Wunderstäbchen und Feuerzeuge waren da allerdings doch immer schon schöner.
Beachtlich war, als Maya einen Teil des Publikums auf die Bühne holte und alles sehr kontrolliert und friedlich von Statten ging. Die Fans tanzten und freuten sich, ein älterer Herr kam sich auf einmal sehr wichtig vor. Und als die Chose vorbei war, verließen alle brav die Bühne. Da freut sich auch die Security.
Während des ganzen Konzertes herrschte eine äußerst euphorische Stimmung, ähnlich wie bei Uffie am Vorabend.
Doch als man das Konzert verlässt, ist es zwar nett dabei gewesen zu sein, aber denkt sich gleichzeitig, dass man nicht allzu viel verpasst hätte, wäre man doch nicht mehr rein gekommen.





















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