Tame ImpalaKöln, Gebäude 9

von Louisa Potthast · 14.10.2012

Tame Impala ist eine dieser Bands, bei der man sofort raushört, dass sie aus Australien kommen müssen. Oder von der amerikanischen Westküste. Der gewollt dreckige Style, die langen Haare und die verräterischen Flip-Flops lassen aber dann doch auf ersteres schließen.

2010 erschien ihr Debutalbum »Innerspeaker«, dieses Jahr im März kam »Lonerism« auf den Markt. Musikalisch gesehen befinden sie sich irgendwo zwischen Psychodelic Rock und Dream Pop. "I'm always surprised whenever someone tells me Tame Impala reminds them of getting blazed. I never think my own music is druggy at all," so Frontman Kevin Parker im Interview mit The Guardian. Als Not druggy at all kann man ihre Musik eigentlich nicht beschreiben; eher als eine schöne, sorgenlose Reise in die Welt der bunten Farben und Pillen.

Am 14.10. waren die jungen Herren zu Gast in Köln im Gebäude 9. Schon Wochen davor war das Konzert ausverkauft, was für die Band natürlich immer von Vorteil ist, aber auch für die Atmosphäre in einer nicht gerade kleinen Konzertlocation wie dem Gebäude 9. Los ging's mit Songs vom ersten Album - »Solitude is Bliss«, »Desire Be Desire Go«, »Alter ego«. Der psychedelische Sound der Australier reißt das sofort Publikum mit - es wird getrunken, geraucht, getanzt und mitgesungen.

Es folgen Songs vom neuen Album wie »Feels like we only go backwards« (einem ihrer besten Songs, wie ich finde) und »Elephant«. Weiter geht’s mit neuen und alten Songs: »Lucidity«, »Why won't you make up your mind?«, »Endors toi«. Der Abend neigt sich dem Ende und der Konzertbesucher geht glücklich mit einem - so muss es in den 70er Jahren gewesen sein! - Gefühl, das einen den grauen Herbst vergessen lässt, nach Hause.

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