Battles15.08.2007 // köln – gloria
Die diesjährige c/o Pop sollte, unter anderem, mit der New Yorker Band Battles seinen Anfang finden. Das Gloria war angenehm gefüllt und nachdem Apparat ein wenig die Stimmung angehoben hatte, folgten Battles und faszinierten.
Sofort fiel auf, dass die Band die Bühne künstlich verkleinert hatte, das Schlagzeug in der Mitte stand, auf der rechten Seite ein Keyboard und auf der linken Seite, abgrenzend, das andere. Dadurch entstand schnell eine heimelige Atmosphäre. Alle vier Musiker wippten mit, so dass man fast meinen könnte Battles wären die Ska-Fraktion des Elektro. Die technisch-veränderte Stimme von Sänger Tyondai Braxton wirkt live sehr viel eindringlicher, die afrikanische Assoziation deutlich nahe liegender.
Es ist einfach eine Freude und ein Erlebnis die Band beim musizieren zu beobachten, zu sehen, wie es manchmal scheint, als halte Bassist und Gitarrist Dave Konopka die Fäden in der Hand. Schelmisch alles observierend und Zeichen gebend.
Als man das Konzert verließ und in die lau-warme Nacht entschwand fühlte man sich in gewisser Weise erfüllt und sehr zufrieden.





















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