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the dodos11.09.2009 // Berlin - magnet

freitag abende sollten anständig gefeiert werden. in berlin geht das meistens recht gut und wer sich bei dem großen angebot an clubs und partys nicht entscheiden kann, der ist selbst schuld. glücklicherweise haben sich vergangengen freitag doch eine sehr anständige anzahl von leuten für den magnet club entschieden, der an diesem abend the dodos auf der bühne begrüßen durfte. der gut gefüllte zuschauerraum ließ die temperaturen umso einiges steigen und kurz nach 21 uhr erschienen dann auch meric (vocals/guitar), logan (drums) und keaton (vibraphone) hinter den bereits auf der bühne positionierten instrumenten. während das publikum schon erwartungsvoll die hälse streckte und an kühlen getränken nippte, legte die nun zum trio angewachsene band ohne umschweife los.

loslegen heisst bei the dodos, dass zum einen mit viel hingabe gespielt und zum anderen auch der spaß bei der ganzen sache nicht vergessen wird. mit mittlerweile drei alben im hauseigenen katalog und der gerade veröffentlichten platte "time to die" präsentierten the dodos gleich eine ganze palette ihres musikalischen könnens und warfen sich tonreich und einer großen dosis an elan in schale. dabei kamen gerade die neuen songs nicht zu kurz im set und die zuschauer durften sich erstmalig auf berliner boden einen eindruck von der umsetzung der stücke auf der bühne freuen. am anfang wurde noch etwas mit der beleuchtung gekämpft, aber irgendwann wurde dann auch das vibraphon mit einem lichtstrahl aus der dunkelheit gehoben und musste nicht im hintergrund untergehen.

generell muss man sagen, dass die songs auf "time to die" sich äusserst gut ins set eingegliedert haben. durch ihren charme und ihre zugängliche art sorgten sie sofort für nickende köpfe und wippende füße. das federleichte fingerpicking der gitarrensaiten, die stets auf den punkt sitzenden schläge der drumsticks auf den fellen oder das am fuß festgeschnallte tambourin, das sorglos und eifrig im takt mitwippte - alles zusammen erzeugte neben den stimmlichen qualitäten eine vertraute harmonie. ob das zum mitsingen animierende "fools" oder das wunderbar beschwingte "fables", the dodos boten im berliner magnet club mit sicherheit für den einen oder anderen erfreuten herzhopser. nach einer stunde wurden dann bereits die zugaben eingeläutet und the dodos spielten zum finale auf. wer mit so viel sympathie und gutem gespür für melodien einen abend so schön ausklingen lassen kann, der darf auch sehr gerne bald wiederkommen.

weitere infos: www.myspace.com/thedodos

annett
 

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