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P!O!P Weekender Team

Beschreibt doch erstmal, was das geneigte Publikum erwarten darf bei eurem neuen Festival.
Drei bzw. vier Tage (die Konzerte am Sonntag sind bereits ausverkauft) mit gleichgesinnten P!O!P! Kids (zwischen 18 und geschätzten 45 Jahren) jeweils fünf entzückende Indiepop-Bands und Solokünstler aus Australien, Deutschland, Dänemark, England, Schottland, Schweden pro Konzertnacht bestens unterhalten anzuschauen und sich davon zu überzeugen, dass die Indiepop-Szene gerade wieder eine Renaissance erlebt. Im Anschluss wird die Prinzenbar jeweils von handverlesenen DJs aus Deutschland, England, Schottland und Schweden mit Indiepop-Klassikern beschallt und bis in die Puppen getanzt. Als Rahmenprogramm sind englischsprachige „The Beatles in Hamburg“ Touren und - schönes Wetter vorausgesetzt - auch ein Picknick am Elbstrand in Övelgönne geboten.

Und worauf hofft ihr bei diesem Unterfangen?
Auf unvergessliche Konzertnächte, durchweg strahlende Gesichter und dass sich alle Anwesenden sehr gerne an unser erstes Festival Hamburg P!O!P! Weekender 2009 zurückerinnern werden.

Wie ist denn die Idee entstanden, ein Pop-Club-Festival zu veranstalten?
Der Vorschlag stammt von Bid (Scarlet’s Well, ehemaliger Kopf der Band The Monochrome Set) und wurde im Vorfeld eines Konzerts von My Bloody Valentine in London unterbreitet.

Wahrscheinlich habt ihr lange Zeit mit der Planung verbracht, oder?
Die Buchung der zumeist befreundeten Künstler dauerte nur wenige Wochen, doch sind für ein reibungslos ablaufendes Festival mit 19 Bands freilich noch viele andere Dinge zu beachten.

War es schwierig, die vielen Bands für eure Sache zu überzeugen?
Nein, sie haben durchweg erfreut bis begeistert zugesagt und freuen sich gleichfalls sehr auf das Wochenende, zumal sie sich bei den weiteren Konzertnächten jeweils selbst als Gäste im Publikum wiederfinden werden.

Was war euch besonders wichtig bei der Auswahl?
Keine hierzulande bereits etablierten Künstler einzuladen, welche die Prinzenbar auch alleine füllen würden, um die weiteren Künstler nicht in den Hintergrund geraten zu lassen. Eine Ausnahme sind insoweit vielleicht Love Is All, aber sie sind live derart umwerfend, dass sie uns unverzichtbar erschienen. Nur hochsympathische Künstler mit viel Gemeinschaftssinn und nach Möglichkeit solche um sich zu wissen, welche bislang noch nicht in Hamburg bzw. Deutschland aufgespielt haben. Selbstredend mussten uns alle Künstler musikalisch überzeugen bzw. begeistern.

Plant ihr weitere Festivals?
Je nach den Erfahrungswerten unserer diesjährigen Veranstaltungen wird es möglicherweise in den Jahren 2010 und 2011 jeweils eine jährliche Fortsetzung des Hamburg P!O!P! Weekenders geben, aber kein Festival größeren Ausmaßes, weil alle vier Organisatoren berufstätig sind, es ein Hobby bleiben soll und unsereiner sich strikt dem DIY-Gedanken fernab jeglicher Massenkompatibilität verpflichtet fühlt, welcher einen etwaigen „Ausverkauf“ verbietet.

Was sind die drei wichtigsten Dinge, die man braucht, wenn man auch ein tolles Festival organisieren will?
1. Ausgezeichneter Musikgeschmack. ;)
2. Organisationstalent.
3. Geduld.

Vielen Dank für eure Antworten!
Unsereiner dankt!

15.04.2009 // karina
 

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