The Bishopsinterview mit mike, pete & chris
Ich hab euch gesehen, als ihr vor ein paar Wochen schon mal in Köln gespielt habt.
Mike: Im Blumengold, war es das Blumengold?
Ja, ist es. Cool, dass du dich erinnern kannst. Habt ihr vor diesem Konzert in Köln schon öfter in Deutschland gespielt?
Mike: Wir haben viele Male in Deutschland gespielt. Heute ist unser zweites Mal in Köln, aber wir kommen seit ungefähr einem Jahr nach Deutschland. Unser erstes Konzerz war im Februar, ich denke letztes Jahr, in München. Wir haben ein Konzert in München gespielt, und seitdem waren wir so vier, fünf Mal in Deutschland - was ungewöhnlich ist, denke ich, für UK - Bands. Unser Album ist noch immer nicht draußen, ich denke nächsten Freitag. Aber wir sind trotzdem schon rüber gekommen und es war nett Deutschland ein bisschen kennenzulernen. Es war wirklich gut, wirklich gut.
Habt ihr eines der Festivals in Deutschland letztes Jahr gespielt?
Mike: Wir haben beim Reeperbahnfestival gespielt. Das ist es wirklich, wir haben nur das Reeperbahnfestival gespielt. Aber dieses Jahr spielen wir das Sonnenrot Festival in München, und wir spielen ein paar kleinere Festivals, wie das Hurricane Festival. Und wir machen auch das Reeperbahnfestival noch mal, und wir spielen beim Phonopop Festvial nahe Berlin.
Was ich interessant fand war, ich habt als Punkband angefangem und seit dann erst zu dem 60er Sound gewechselt, den ihr heute noch spielt. Wie kam es dazu?
Mike: Wir haben, wie du sagtest, als Punkband angefangen und nach ein einhalb Jahren kamen wir zu dem Punkt an dem wir dachten, wir könnten bessere Lieder schreiben und bessere Musik komponieren. Pete: Die andere Sache ist der Sound. Ich denke wir entschieden mehr Einflüsse in unsere Band zuzulassen. Wir hören verschiedene Musik, und begrüßten den Gesang in unserer Band, weil wir entdeckten, dass wir singen können. Ich denke das war ein wichtiger Grund, und ich denke als wir den Punk machten haben wir einfach gecovert, wie wir uns anhören wollten. Sachen, wie die Libertines. Ich denke, es ist eine große Veränderung zu dieser Art Musik.
Und wie kommt es, dass ihr euch sehr nach den 60er anhört?
Mike: Ich denke mit dem Punkzeug, dachten wir, wir wollten defintiv mehr Melodie haben. Bevor wir die Bishops gründeten, hat sich unsere Musik weniger melodisch angehört. Und die anderen mochten The Jam und das war so der Anfangspunkt, weil es eine Punkband war aus den 60ern und ich dachte das ist ein Einfluss. Wir dachten wir könnten die Harmonien entwickeln, weil wir zwei Brüder sind. Wir dachten wir könnten einen guten Stimmsound bekommen. Also haben wir Einfluss aus den 60ern genommen, mit den Harmonien und Melodien und versuchten sie mehr in ein Rocksetup zu intergrieren, mit chris´ Rockstyle und dem Schlagzeug. Das ist wo wir unsere Inspiration her nahmen. Und wir wollten uns etwas anders anhören als all das was im Moment gespielt wird. Wir wollten mehr melodisch sein, die Stimme, die Brüdersache benutzen, und wir sind große Fans der Melodie, deswegen waren die 60er so passend. Pete: Ich denke auf der Platte hört man auch andere Elemente, so wie Country - und Blueselemente, Rockelemente.
Und ist es schwierig für dich, Chris, mit den beiden zu arbeiten, weil die beiden Zwillinge sind und sich kennen seit sie geboren wurden?!
Chris: Als wir mit der Band anfingen, fingen wir ja zusammen an. Deswegen denke ich fühlten wir uns alle gleich, weisst du was ich meine? In der Hinsicht auf z.B. den Proberaum bezahlen: wir zahlten alle ein Drittel. Der Raum kostete 15 Pfund, also hat jeder 5 Pfund bezahlt.
Und wie ist es für euch beide?
Mike: Es ist ziemlich lustig, weil wir natürlich zusammen aufgewachsen sind. Und dann gingen wir zu verschiedenene Universitäten, als wir 18 waren und waren getrennt. Dann zogen wir aber wieder näher zusammen, gründeten die Band zusammen und jetzt sehe ich ihn jeden Tag, ich lebe mit ihm ich arbeite mit ihm- es ist toll! "s ist wirklich gut, wir alle haben zusammem im gleichen Pub gearbeitet, bevor wir die band gründeten. Aber es ist schön, es ist ein guter Weg um.. ich denke die beste Band ist, wenn du mit deinen besten Freunden zusammen bist. Und das funktioniert wirklich gut, denke ich, wegen dem guten Veständnis. Weil du bist immer zusammen unterwegs, man macht alles zusammen und es ist gut, das zusammen mit Freunden zu machen. Pete: Und da ist eine große Geschichte von Brüdern die zusammen in Bands waren. Und ich verstehe warum da so ist: denn stimmlich sind wir in der gleichen Lage und es ist großer Spaß, weißt du. In einer Band zu sein ist wie in einer Gang zu sein, das ist wie ich meine Lieblingsbands sehe. Es ist toll und es eine gute Band!
Euer Produzent war Liam Watson, oder?
Mike und Pete: Ja, das ist richtig.
War es einfach einen Produzenten zu finden mit dem ihr zurecht gekommen seid?
Mike: Wir haben Konzerte in und um London gespielt, und er sah uns zufällig bei einem Konzert Ende 2005. Er mochte wirklich, was wir taten und er ludt uns in sein Studio ein um ein paar Demoaufnahmen zu machen. Das war Anfang 2006 und von da an haben wir zwei Single-sessions gemacht, das war "The only place I can look is down" und "so high". Und dann Ende des Jahres waren wir vier Wochen im Studio, um das Album aufzunehmen. Also mussten wir eigtentlich nicht rausgehen und einen Produzenten suchen, wir trafen ihn zufällig. Wir dachten es wäre eine wirklich gute Kombination: seine Sachen, die er mit den White Stripes gemacht hat - er ist mehr in alte musik - und unsere Einflüße der 60er Musik. Das war eine gute Kombination, wir mochten die Art und Weise, wie er arbeitete. Pete: Bevor wir das Album aufnahmen haben wir darüber nachgedacht, mit wem wir es aufnehmen möchten. Man macht ja nicht jeden Tag ein Album. Und für mich war Liam ganz oben auf der Liste für die Produzenten, die wir wollten. Und deswegen ist es toll, dass wir ihn als Produzenten hatten.
Also seid ihr zufrieden mit der Platte?
Alle drei: yeh, yeh, yeh! Mike: Es ist anders, als wir dachten, wie es werden würden. Wir lernten einige Techniken und haben einige Sachen aufgenommen davon mit ihm zu arbeiten. Ich bin wirklich, wirklich zufrieden mit dem Album! Und wir nehmen definitiv einiges davon - und wir lernten viel. Wir sind eine neue Band und sobald wir anfingen mit ihm zu arbeiten machten wir Erfahrungem. Die Erfahrung im Studio zu arbeiten und das dann benutzen um den Sound in der Zukunft weiter zu entwickeln.





















Kommentare müssen nach dem Absenden per E-Mail bestätigt und aktiviert werden. Achtet daher bitte auf die korrekte E-Mail-Adresse. Kommentare die in der Vergangenheit schon einmal aktiviert wurden, werden sofort veröffentlicht.