This Could Be YoursIm Gespräch mit Max Wiegand

von Nele Fritzsche · 26.04.2013

This Could Be Yours sind eine vierköpfige Band mit klassischer independent Instrumentalbesetzung: Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keybord, Vocals. Ihre Wurzeln haben This Could Be Yours in Bremerhaven. Mit ihrem rockigen, kraftvollen Sound wird Energie frei, die Liedtexte werden dabei jedoch nicht in den Hintergrund gedrängt. Begonnen haben This Could Be Yours schon im Jugendalter. 2009 entschied sich die Band nach Berlin zu gehen und weiter an der Musik zu arbeiten. Die vielfältige musikalische Szene der Hauptstadt prägte den Klang von This Could Be Yours. Ein Gespräch mit Leadsinger Max Wiegand.


Max Wiegand: Berlin hat uns definitiv verändert. Bis dahin haben wir Rockmusik gemacht. Das war sehr progressiv und mit den drei Gitarren sehr gewaltig. In Berlin gab es dann mehrere Besetzungswechsel und der Genremix, den man hier erlebt, hat uns inspiriert. Man hört viele Mischungen aus elektronischen und organischen Sounds, wie zum Beispiel bei Bodi Bill. Trotzdem sind wir immer noch eine Band, die Gitarre spielt, die rockt. Aber wir werden mehr mit dem Keybord arbeiten und Samples einsetzen. In Ansätzen hört man das schon auf der aktuellen EP , aber es wird mehr werden in nächster Zeit.

Als Momentaufnahme, wie würdest du euren Sound beschreiben?
Max Wiegand: Unsere Musik ist Independent, aber auf jeden Fall auch immer noch Postrock. Wir arbeiten viel mit Atmosphären und Dynamik. Unsere Songs sind insgesamt sehr atmosphärisch. Das ist es, was für mich den Postrock ausmacht. Nebenher setzen wir jetzt immer mehr Elektronik ein.

Nicht nur auf musikalischem Gebiet kamen neue Impulse, auch das erste Musikvideo zu 'At Your Feet' von This Could Be Yours entstand nachdem die Band schon einige Jahre in Berlin lebte und arbeitete. Die Ästhetik des Videos unterstreicht die klangliche Veränderung. Hier wird kein Performancevideo produziert, sondern This Could Be Yours experimentieren mit Animationen und einem skurrilen Maskenbild à la Tim Burton.
Max Wiegand: Unser erstes Musikvideo haben wir bewusst zu einem Song produziert, der viel von unserem neueren Sound zeigt. Das ist generell die Richtung, in die wir gehen wollen. Immanuel Esser, der Regisseur, hat vorher Kurzfilme gemacht. Er wurde durch den Song inspiriert und hatte Lust darauf mit uns ein Video zu drehen.

In Berlin ist die Visualkultur sehr groß. Habt ihr Lust bekommen im Livekontext auch mal mit Visuals zu arbeiten?
Max Wiegand: Der Fokus ist momentan natürlich noch stark auf der Musik Es geht jetzt erstmal darum weiter am Sound zu bauen und mit den Inspirationen zu arbeiten. Grundsätzlich war ich aber fasziniert davon, welche Wirkung ein Video haben kann. Gesamtkunstwerke wie bei Woodkid sind definitiv spannend. Für uns steht aber mehr im Vordergrund, dass wir in der Musik richtig aufgehen. Wenn das Publikum sich darauf einlassen kann und den Funken überspringen lässt, dann sehen wir das im Zusammenhang mit unserem Namen: This could be yours. Man soll richtig eintauchen können in die Musik.

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