Sea Of LoveIm Gespräch mit Marie-Sophie Kanske

von Sebastian Witte · 21.01.2013

Marie-Sophie Kanske aus Dresden hat jüngst als Sea Of Love ihre neue EP „So Loud“ veröffentlicht. Über den Bruch mit dem Folk und die Freundschaft mit dem mysteriösen Fuchs sprach Sebastian Witte mit Marie-Sophie Kanske in Köln.

Wenn man im Netz nach „Sea Of Love“ sucht, landet man schnell bei einem Film mit Al Pacino. Willst du mit dem Bandnamen auf den Film verweisen?
Nein! Ich mochte aber den Song „Sea Of Love“ von Cat Power. Ist eigentlich ein Lied von Phil Phillips, aber sie hat es gecovert. Ich bin halt großer Cat Power-Fan (lacht). Ein toller und sehr einfacher Song. Außerdem finde ich hat der Name etwas Verträumtes. An diesem Meer der Liebe kann man schon herumliegen oder sich da reinfallen lassen.

Musikalisch ist es vom ersten Album „Grey“ zur neuen EP „So Loud“ ein ganz schöner Schritt. Der Gitarren-Folk ist passé. Hast du damit gebrochen?
Ja, irgendwie schon. Die Songs sind ja dieselben wie auf dem Album, aber dadurch, dass der Fuchs zu mir gestoßen ist, habe ich oder haben wir das Ganze noch mal überarbeitet. Wir haben die Strukturen verändert und die Lieder einfach weiterentwickelt.

Wer oder was ist der Fuchs und woher kommt er?
Der ist mir zugelaufen! (lacht) Er ist im Prinzip mein Begleiter, der mich unterstützt mit Schlagzeug-Elementen und zusätzlichen Sounds. Er gibt mir da noch so einen Klangteppich unter meine Stimme und meine Gitarre.

Warum der Fuchs und kein anderes Tier?
Wir haben was Märchenhaftes gesucht. Das passt gut zur Musik und zu der träumerischen Stimmung, die meine Songs verbreiten. Wir haben ein paar Masken ausprobiert, die mein Begleiter trägt, aber der Fuchs war am schönsten. Der Hase sah sehr gruselig aus! (lacht)

Das Video zu „My World“ ist dagegen nicht nur traum- sondern auf alptraum-mäßig.
Das war gar nicht so gemeint. Es geht ja um meine Welt und darum, dass ich den Weg dadurch, also durch den Wald und die Welt, noch nicht genau kenne. Ich suche da nach etwas. Es geht also nicht um etwas Gruseliges sondern um etwas Unbestimmtes.

Du bist grade als Sea Of Love mit Thos Henley und Lestat Vermon auf Tour gegangen. Wie kam es zu dieser Drei-Kombination?
Wir kommen alle drei aus Dresden. Die anderen beiden sind bei dem Dresdener Label K&F Records. Wir haben da jetzt die EP raus gebracht und so kam das, dass wir zusammen touren. Ein Album kommt vielleicht dieses Jahr auch noch über K&F raus.

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