Hot ChipIm Gespräch mit Owen Clarke

von Annett Bonkowski · 28.08.2012

leute zum tanzen zu bringen ist eine kunst, die nicht jeder DJ oder jede band beherrscht. eine tut es aber zweifelsohne seit geraumer zeit: hot chip. seit über einem jahrzehnt produzieren die londoner ein dance-pop album nach dem nächsten und können gleich auf einen ganzen ohrwurmstapel zurückblicken. mit dem fünften studioalbum »in our heads« gelingt hot chip nun der nächste große wurf auf die tanzfläche.

anlässlich dazu trafen wir owen clarke, der uns einen einblick in die köpfe der band gewährte und uns zudem den ursprung für den unbeschwerten charakter der platte verriet. nebenbei lauschten wir fußball-anekdoten, fanden uns mitten in einem kurzen exkurs zu vietnamesichen kaffee wieder, fanden heraus, warum owen nur eine und nicht zwei linke hände hat und wieso salsa nichts für den tänzerisch begabten keyboarder von hot chip ist.


Owen Clarke: hallo! wie war dein tag bisher?

sehr schön, danke. ich kann nicht klagen!
Owen Clarke: mustn't grumble! kennst du den ausdruck?

der war mir neu, aber besten dank für das vokabel-training. da habe ich heute also glatt noch etwas dazu gelernt. was hat dich denn der heutige tag gelehrt?
owen: ich habe heute betrübt feststellen müssen, dass der vietnamesische kaffee es noch nicht nach berlin geschafft hat. er ist ziemlich stark und wird mit sehr viel kondensmilch und zucker getrunken. auf eis wohlbemerkt. das macht ihn dank der unmenge an kaffee darin fast schon körnig. in vietnamesischen cafés bekommt man ihn hier manchmal, in restaurants in berlin ist er wohl noch nicht so verbreitet. du solltest ihn unbedingt einmal probieren!

das werde ich umgehend nachholen. vietnamesischer kaffee ist also eine sache, die dich momentan beschäftigt. "in our heads" ist mittlerweile euer fünftes album. was würde denn ein blick in eure köpfe noch so verraten?
er würde auf jeden fall verraten, dass unsere köpfe sich gegenseitig sehr gut kennen. nach fünf alben weiss man einfach, wie die anderen so ticken. bevor wir uns an die aufnahmen zu "in our heads" machten, haben wir jeder für sich abseits der band zu tun gehabt, was uns gut getan hat. trotzdem oder vielleicht gerade deswegen war es für uns alle so ein schönes gefühl wieder zu hot chip zurückzukehren, wo jeder seinen platz hat. das gute daran war, dass all die erlebnisse aus der zeit unserer anderen projekte uns neue impulse gegeben haben. alexis, zum beispiel, hat sich in der zeit mehr und mehr der improvisationskunst zugewandt und teilweise ganze stücke innerhalb von nur zwei stunden aufgenommen. das hat ihn dazu bewegt auch bei der arbeit an der neuen hot chip platte etwas mehr auf's tempo zu drücken. unser ansatz war alles so frisch wie möglich zu halten, ohne sich großartig mit einer bestimmten sache herumzuplagen. das passt auch zum allgemeinen ton des albums, der sehr in richtung dance music geht. in unseren köpfen waren alle schalter auf spaß umgelegt.

wenn man sich die neuen songs so anhört, scheint dieser spaß nach all den jahren der musikalischen zusammenarbeit noch reichlich vorhanden zu sein...
ich muss sagen, die arbeit am album ging uns relativ einfach von der hand. ich kenne alexis und joe nun schon seit knapp zwanzig jahren und man könnte meinen nach fünf alben wäre der spaß längst nicht mehr derselbe, aber er ist nach wie vor da. mein gott, jetzt klinge ich, als ob ich schon fünfzig jahre alt wäre! (lacht)

natürlich diskutiert man im vorfeld der aufnahmen ein wenig über die richtung, die man musikalisch einschlagen will, aber es gab schon vorab zwei songs, die eben genau diesen heiteren weg einschlugen, also haben wir uns einfach weiter darauf eingelassen. nach fünf alben weiss man sehr genau, was für die jeweiligen songs und für einen selbst am besten funktioniert. man muss nichts mehr erzwingen und braucht dem song oder den anderen bandmitgliedern keine idee auferlegen. das heisst manchmal eben auch, dass man sich zurücklehnt und die dinge um sich herum geschehen lässt. beim ersten album wollte jeder von uns den songs noch seinen eigenen stempel aufdrücken. heute lassen wir uns dagegen viel mehr freiräume. wir sind eher so etwas wie accessoires, die das große ganze am ende abrunden. ich denke, wir haben alle gelernt, dass wir unsere jeweiligen fingerabdrücke nicht unbedingt alle auf einem song hinterlassen müssen, nur um ein teil von ihm zu sein.

"einer für alle, alle für einen!" - lautet so also das neue arbeitsmotto im studio?
(lacht) so ungefähr! es ist sehr wichtig, dass wir uns die nötigen freiräume lassen, aber genau so gut alle an einem strang ziehen. es geht nicht so sehr darum, dass wir uns auf kompromisse einlassen, sondern darum seinen eigenen platz in der band so gut es geht zu nutzen. es ist ein bisschen so, als wenn man live auf der bühne steht und am liebsten jede sekunde des sets irgendetwas spielen würde. bei fünf leuten auf der bühne ergibt das nicht immer einen sinn. ich habe bei konzerten zwar zwei keyboards, einen bass und eine gitarre neben mir stehen, aber es wäre blödsinn all diese instrumente ununterbrochen mit in den song einfließen zu lassen. natürlich kann ich den ganzen song über am keyboard stehen, in die tasten hauen und mich des lebens freuen, aber der song leidet vielleicht darunter. da ist es doch besser akzente zu setzen und bis zur hälfte des songs auf meinen einsatz zu warten. dann wird ein besonderer moment erzeugt. dein einsatz hat auf einmal eine ganz andere wirkung. als musiker muss man lernen der stille einen platz einzuräumen und ihren wert ebenso zu schätzen, wie den eines verrückten akkords. vielleicht ist es nicht gut jetzt ein fußball-zitat anzubringen, auch ich tue es trotzdem (lacht).

nur zu!
bevor ruud gullit beim FC chelsea manager wurde und noch aktiv dort gespielt hat, wurde er dafür kritisiert nicht die ganze zeit umher zu rennen. er argumentierte aber, dass es keinen sinn macht, wenn alle ständig in bewegung sind, denn freiräume entstehen gerade dann, wenn man als spieler auch einmal stehen bleibt. da muss ich ihm recht geben, denn in der musik ist das ähnlich.

du hast angesprochen, dass ihr euch heute innerhalb der band sowie innerhalb eines songs viel mehr zurücknehmen könnt. was war das selbstsüchtigste, was du in musikalischer hinsicht jemals getan hast?
das klingt vielleicht seltsam, aber ich glaube, dass ich niemals wirklich selbstsüchtig war, was musik angeht. ich bin nicht der typ dafür und bin selbst was kritik an anderen angeht, eher subtil. ich würde zum beispiel alexis niemals sagen "das klingt ja wie ein prince song!" oder ihm ähnliches an den kopf werfen.

bist du denn ein mensch, der generell auf harmonie aus ist?
was die band angeht, bin ich das auf jeden fall. ganz allgemein betrachtet, sind wir ein ziemlich guter haufen (lacht). ich kenne alexis und joe schon seit wir elf jahre alt sind. wenn es also jemals unstimmigkeiten gegeben hat, dann haben wir diese, wenn überhaupt, schon im kindesalter ausgetragen und schleppen das nicht mehr mit uns herum. wenn man sich so lange kennt wie wir, dann gibt es eigentlich gar keinen streit mehr. vielleicht eine hitzige diskussion, aber mehr auch nicht. seit den anfängen der band waren wir alle sehr eng miteinander verbunden und wir sind stolz darauf so weit gekommen zu sein. es macht spaß all das in einer so freundschaftlichen runde zu erleben und die alben miteinander zu vergleichen.

setzt ihr euch dann gemeinsam an einen tisch und diskutiert über die vorzüge von album nummer eins bis fünf in retrospektive?
haha, also nicht bewusst, aber auf einer gewissen eben findet so ein vergleich natürlich immer irgendwo in unseren köpfen statt. nach dem letzten album "one last stand" hatte ich aber tatsächlich phasen, in denen ich mir viele gedanken über die songs darauf gemacht habe. dann bin ich ins örtliche pub bei mir in finsbury park gegangen und dort dudelte unser erstes album aus der jukebox. teile von unserem video zu "playboy" wurden übrigens auch dort gedreht. jedenfalls saß ich eine weile im pub herum und dabei wirkten die alten songs so als würden sie von einer völlig anderen band aus einer ganz anderen zeit stammen! es hat sich angefühlt wie diese geschichte vom mann, der einen berg besteigt und als er oben ankommt, sieht er einen mann, der im eis eingefroren ist und aussieht wie eine jüngere version von ihm. dann stellt sich heraus, es ist sein vater, der vor ihm den berg bestiegen hat. wenn ich unsere alten lieder höre, dann geht es mir sehr ähnlich, denn ich schaue auf eine viel jüngere version von uns zurück.

die fertigstellung eines neuen albums ist sicherlich immer ein grund zum feiern. belohnst du dich nach so viel harter arbeit mit etwas?
ich würde das gerne tun, aber für mich fühlt es sich eigentlich nie an, als ob ein album wirklich fertiggestellt ist. es ist schon komisch, denn man kann am anfang mit den aufnahmen loslegen, alles geht sehr schnell und dann zieht sich alles auf einmal unglaublich in die länge, weil so viele details beachtet werden müssen. selbst wenn die songs fertig aufgenommen und gemastert sind, passiert noch so viel drum herum, wie zum beispiel das festlegen der tracklist oder die konzeption des artworks. ich glaube für mich ist ein album wohl erst mit der veröffentlichung abgeschlossen, denn dann kommen die songs bei den leuten da draussen an. dann bleibt wiederum keine zeit, um diesen moment zu genießen, denn wir beginnen meist sofort mit den tourproben. dabei werden die songs erst wirklich zum leben erweckt. wir tauchen in sie und ihre struktur ein und stellen, wenn diese wenn nötig auf den kopf bis alles so stimmt wie wir es auf der bühne haben wollen. es gibt immer die versionen auf den jeweiligen alben und diejenigen, die wir neu für unsere shows erschaffen.

"in our heads" ist eine sehr positive, lebhafte platte geworden. woher kommt dieses lebensbejahende gefühl, das ihr so tatkräftig versprüht?
es gibt viele momente auf dem album, in denen wir als band unser innerstes beobachten, das glücksichsein in der musik hinterfragen und uns musikalisch sowie textlich der positiven seite des lebens widmen. selbst songs, in denen ein vergleichsweise düsterer bass zu hören ist, tragen dennoch diesen kindlichen enthusiasmus in sich und strahlen immer ein optimistisches gefühl aus. es gibt eine ganze reihe von möglichkeiten, die man nur für sich entdecken muss. wir haben es sehr genossen diese unbeschwertheit musikalisch aufzugreifen. auch deshalb, weil wir sie nach wie vor selbst fühlen und eigentlich nur in einen song verpacken müssen. wir lieben es zusammen musik zu machen. uns geht es nicht darum auf teufel komm raus songs zu schreiben, bei denen die leute die hände entzückt in die luft reissen und sinnfreie zeilen mitgrölen, weil sie die musik so glücklich macht. ich hoffe, dass die leute mehr in unseren songs sehen. schließlich schreiben wir keine billigen r'n'b songs, in denen es stets um dieselben beziehungsprobleme zu gehen scheint. ein grund, warum das album einen so positiven vibe ausstrahlt ist, weil alle in der band sich momentan rundherum wohlfühlen. wir sind so zufrieden, dass bei uns der toast morgens generell nicht auf die beschmierte seite fällt, sondern mit der butter nach oben, sollte er einmal auf dem boden landen (lacht).

was brauchst du in deinem leben, um glücklich zu sein?
ich habe das glück, dass ich bereits viele dinge um mich herum habe, die diesen zustand auslösen. glücklich sein, bedeutet für mich musik machen zu dürfen oder auch kreuz und quer durch die welt zu reisen. mein job als musiker ermöglicht mir beide dinge miteinander zu verbinden, was fantastisch ist. es gibt eine zeile in einem talking heads song, die trifft es sehr gut und sie lautet: "if your work isn't what you love, then something isn't right" (anm. d. red. aus dem song "found a job"). wenn du so glücklich bist wie wir es gerade sind, dann ist es auch einfach das auszustrahlen.

könntest du dir trotz des erfolges der band vorstellen all das aufzugeben, wenn du als teil von hot chip nicht mehr glücklich wärst?
es ist immer schwierig etwas hinter sich zu lassen, wenn ein gewisses maß an erfolg damit verbunden ist. wir machen uns aber keine gedanken um dinge wie erfolg. für uns ist erfolg allenfalls damit verbunden, dass wir überhaupt in der lage sind alben aufzunehmen. ich schätze aber schon, dass es mir sehr schwer fallen würde die band einmal zu verlassen. ich müsste schon einen triftigen grund dafür haben, denn es ist ein großes glück in einer position wie dieser zu sein.

seit anfang eurer karriere versteht ihr es ganz wunderbar einprägsame hooks in eure songs einzubauen. gibt es auch etwas, von dem du gar keinen blassen schimmer hast?
oh ja, ich weiß zum beispiel überhaupt nichts mit meiner linken hand anzufangen. nein wirklich, ich bin praktisch gesehen kein besonders guter musiker, auch wenn ich mir das nicht gerne eingestehe. ich bin rechtshänder und mir fällt es sehr schwer irgendetwas mit meiner linken hand anzustellen. am synthesizer kommt mir das unter umständen noch zugute, weil meine rechte hand all die arbeit macht und die rhythmik unter kontrolle hat, während die linke höchstens an ein paar knöpfen dreht. meine linke hand hat also von nichts eine ahnung! (lacht)

hast du einmal versucht gegen diese ahnungslosigkeit anzugehen? vielleicht gibt es ja noch hoffnung?
wer weiß! wenigstens bin ich nicht der einzige in der band, dessen linke hand so unbrauchbar ist. sarah jones, die uns seit kurzem bei unseren shows live am schlagzeug unterstützt, hat mir auch erzählt, dass ihre linke hand nicht ganz so gut zu gebrauchen ist wie ihre rechte. sie hat einige zeit versucht ihre hand mehr ins tägliche leben mit einzubinden, indem sie zum beispiel ihre zähne mit links statt rechts putzt. kurze zeit später war sie es aber leid und hat sich eine elektrische zahnbürste gekauft. damit waren die guten vorsätze dann über bord (lacht).

mit deinen beiden beinen weisst du allerdings recht viel anzufangen, wenn man deine tänzerischen einlagen bei hot chip shows so beobachtet. es gibt sogar fans, die dein tänzerisches können so sehr lieben, dass sie diesem ganze websites widmen. woher diese leidenschaft?
nun ja, ich hatte ja schon erwähnt, dass ich oft einen halben song lang zeit habe bevor ich überhaupt etwas tue, diese zeitspanne muss man natürlich mit etwas anderem überbrücken! (lacht) ich habe allerdings noch nie professionell etwas damit am hut gehabt. als ich klein war, habe ich allerdings gerne gymnastik gemacht und bin mit begeisterung über das pferd oder den bock gesprungen. das trampolin habe ich auch immer sehr gemocht! ich mag es mich zu bewegen, aber nicht, wenn es dabei irgendwelche großartigen vorschriften gibt, wie zum beispiel, wenn man in eine tanzstunde geht, weil man von seiner freundin zum salsa geschleppt wird. tanzen muss für mich immer etwas spontanes haben und darf nicht zu viel mit nachdenken verbunden sein. ein paar meiner bewegungen sind schon der musik angepasst, weil ich ein paar knöpfe in einer bestimmten art und weise drücken und meine bewegung danach ausrichten muss, aber es macht mir auch sehr viel spaß mich einfach so zur musik zu bewegen.

fällt es dir bei so viel spaß immer leicht die konzentration zu bewahren oder lässt du dich auch ab und an mal davon auf kosten der musik mitreissen?
ich gebe zu, es ist nicht immer einfach den fokus zu bewahren. wir haben innerhalb der band aber so viel augenkontakt, dass immer schnell klar wird, wenn einer mal über's ziel hinausschießt. wir werfen uns ständig blicke zu oder schneiden grimassen, wenn es uns richtig gut geht. vor der bühne tanzt das publikum wie verrückt, die musik ist sehr laut und wir versuchen uns so gut es geht zu amüsieren. eines unserer persönlichen highlights auf der bühne ist es, wenn wir "one life stand" spielen und dieses eine bestimmte geräusch kommt, das klingt, als ob man die tonleiter rauf und gleich danach wieder runterfahren würde. wir schicken dieses sample aus vom computer auf ein pad bei rob an den drums und wenn er es schlägt, kommt genau dieser spezielle sound zustande. seit ein paar monaten ist es so, dass die gesamte band auf diesen moment wartet und sich zu rob umdreht, wenn es soweit ist. bei einer show in phoenix ist nämlich rein gar nichts passiert, weil es technische probleme gab. seitdem machen wir uns alle einen scherz daraus und reissen in erwartung groß die augen auf sobald rob loslegt. mittlerweile kopieren al und ich sogar das sample und singen die stelle mit, weil wir das noch lustiger finden. der spaß steht bei uns an oberster stelle!

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