EmikaInterview mit Ema Jolly
so ein tapetenwechsel im leben kann einem im richtigen moment schon mal die sicht auf die dinge im leben um einiges klarer erscheinen lassen. das dachte sich wohl auch emika, die mit dem umzug von bristol nach berlin nicht nur neue karriereziele verfolgte, sondern durch das neue umfeld auch einschneidende musikalische veränderungen durchmachte. ende september erscheint das schlicht betitelte debütalbum “emika”, welches dank ihrer entflammten liebe zu techno und dubstep, der klassischen, musikalischen ausbildung, aber auch der affinität zur popmusik, vielschichtige wegrichtungen vorgibt. wir trafen die soundtüftlerin in ihrer neuen heimat und sprachen mit ihr über ihre hörgewohnheiten, die entwicklung von sounds und das glück mit seinen musikalischen vorstellungen nicht alleine zu sein.
du lebst seit einiger zeit in berlin. als techno hauptstadt mit einer lebendigen club kultur hat der ort viel zu bieten. schätzt du die stadt, abgesehen davon, auch noch für andere dinge?
berlin ist in kürzester zeit wirklich zu meiner heimat geworden, obwohl es andere orte aus meiner kindheit gibt, mit denen ich schöne dinge verbinde. ich mag so vieles an der deutschen gesellschaft und kultur und auch der politik gerade hier in berlin. seit meinem umzug hierher habe ich auch viel weniger mit internen konflikten zu kämpfen. in england war es oft so, dass mich viele sachen sehr beschäftigt haben und ich mich andauernd fragte, warum dieses oder jenes so abläuft, weil ich nicht damit einverstanden war. es gibt in england so viel missstände in sozialer, aber auch kultureller hinsicht mit denen ich wirklich zu kämpfen hatte. in berlin bin ich aber viel mehr mit meiner person im reinen und weniger zerrissen. sechs monate nach meiner ankunft in berlin habe ich das berghain entdeckt. vorher drehte sich mein leben mehr oder weniger darum, dass ich kinder zur schule bringe und von dort wieder abholen sollte. in dieser zeit bin ich auch geistlich gesehen wieder gesund geworden und habe mich nach den gesundheitlichen problemen in der vergangenheit ein ganzes stuck besser gefühlt. in berlin habe ich auch das erste mal richtigen techno für mich entdeckt. vor dieser zeit habe ich techno immer gleich mit “scooter”, sehr kommerzieller musik und der loveparade assoziiert. ich wusste nicht, dass techno immer noch so allgegenwärtig war. ich bin in den 90ern schon damit in berührung gekommen als die techno-bewegung rüber nach england schwappte. aber ich konnte das nie zuhause hören, weil meine eltern diese art von music hassten. ich war ja auch noch ein kind und habe gar nicht so richtig verstanden, was techno überhaupt ist. erst als ich in berlin war, habe ich es wirklich für mich entdeckt und viel mehr darüber erfahren.
was hat berlin zu deinem jetzigen sound beigetragen? hattest du dich schon vor deinem umzug von bristol nach berlin auf einen musikalischen stil festgelegt oder hat die veränderte umgebung noch einmal alles umgeworfen?
ich kann ganz klar sagen, dass ich meinen stil vor meinem weggang aus bristol noch nicht gefunden hatte. ich habe dort zwar die geburststunde von dubstep miterlebt und wusste ab diesem zeitpunkt für mich persönlich, dass ich dem musik machen verfallen war und nichts anderes mehr tun wollte, aber dennoch war das nichts endgültiges. mir war jedoch klar, dass meine musik tiefgründig, aussagekräftig und weltoffen sein sollte. dabei wollte ich nicht schon vor der fertigstellung eines stücks darüber entscheiden, wie das resultat aussehen sollte. ich hatte kein interesse daran mich hinsichtlich dessen auf irgendetwas festzulegen, sei es nur ein gefühl oder die tatsache einen radio tauglichen song zu schreiben. mir ging es darum mich in aller erster linie von meiner intention leiten zu lassen und nicht schon im vorfeld alle eckpunkte festzustecken. genau das hat dubstep alles für mich verköpert, denn die musik selbst erschien mir so fremd. davor hatte ich immer nur popmusik, etwas drum’n’bass oder hip hop gehört, was eben so im radio gespielt wurde.
was fandest du am dubstep besonders anziehend?
dubstep hat für mich freiheit verkörpert und kam aus einer kultur, die ich bis dahin nicht kannte. genau dieses gefühl von freiheit hat mich sehr inspiriert. das erste jahr, in dem dubstep aufkam, hat mich nachhaltig geprägt und begeistert. heutzutage wird versucht dubstep radio tauglich zu machen, was ich nicht gutheissen kann. mein stil hat sich darauf aufbauend erst in berlin sehr viel weiter entwickelt und klarer definiert. das habe ich vor allem rashad becker zu verdanken, der mit mir an meinem album gearbeitet hat. er hat mich, was die musik angeht, wirklich an die hand genommen und dorthin geführt, wo ich jetzt bin. er hat mir dabei geholfen meinen sound zu definieren und er hat etwas in mir gehört als ich noch dabei war mich selbst zu finden. wir haben viel über meine ideen diskutiert und darüber hinaus hat er mir geholfen meine klanglichen visionen in die tat umzusetzen. dafür hat er sie manchmal überspitzt, manchmal überhaupt erst verständlich gemacht. teilweise bin ich mit bruchstücken zu ihm gekommen, die ich zuhause mit nicht so guter software aufgenommen hatte und er hat mir viel in sachen soundästhetik beigebracht. der tatendrang diese art von musik zu machen, ist also in bristol entstanden. wirklich gereift, ist der sound aber erst in berlin.
passiert es oft, dass man jemanden, wie in deinem fall rashad becker, trifft, mit dem man so sehr auf einer wellenlänge liegt?
es passiert mir nicht alle tage, dass ich so jemanden treffe. ich bin sehr offen für ratschläge und es bereitet mir sogar vergnügen anderen vorschlägen nachzugehen, wenn sie von jemanden kommen, der etwas von seinem fach versteht. oftmals passiert es aber auch, dass ich sachen mit mir allein ausmache, vieles um mich herum beobachte und darüber nachdenke, warum manche dinge so sind wie sie sind, was man ändern könnte oder wie es überhaupt dazu kam. über die jahre hat sich mein glaubenssatz immer weiter entwickelt. als ich dann rashad traf, was ich froh jemanden gefunden zu haben, der genau die gleichen dinge wie ich hörte und sofort wusste, was ich meinte. wir haben nie zusammen gesessen und uns gegenseitig gesagt, dass wir uns verstehen oder auf einer wellenlänge sind. wir machen einfach musik zusammen und spüren, dass es da etwas gibt, das uns was verbindet. nirgendo ausserhalb von berlin bin ich bisher auf so viele gleichgestimmte seelen getroffen wie hier. es herrscht so eine art gemeinschaftliche sichtweise, die es mir sehr einfach macht mich anderen gegenüber zu öffnen. es ist eine ganz andere atmosphäre als in bristol oder london.
wie klingt denn berlin als stadt für dich?
(lange denkpause) dub dub dub dub dubi dub dub. shhhh shhhh. genau so klingt berlin für mich! (lacht) nein, lass mich kurz überlegen…ich verbinde berlin mit einfachen, sich wiederholenden, erschütternden und einprägsamen klängen. jedenfalls nichts melodisches und nur sehr wenige harmonien. ein geradezu zwei-dimensionaler, reduzierter klang, der vor allem laut sehr gut funktioniert. also bestens für clubs geeignet ist, auch weil man die musik dort körperlich spüren kann. man kann, während sie läuft, keine gespräche führen oder mit jemanden diskutieren. es hat etwas fast schon animalisches an sich. genau so fühle ich mich auch jedes mal, wenn ich in einen club gehe. es ist so schön sich einfach einmal für sechs stunden dieser einfachheit hinzugeben. man vergisst seine sorgen, den alltag und blendet alles aus.
sind diese eigenschaften und effekte von musik auch ziele, die du mit deinem eigenen album erreichen wolltest?
nein, ich wollte eher das gegenteil erreichen. ich liebe unglaublich komplexe kompositionen, die ich dann im zweiten durchlauf erst einmal wieder auseinander pflücken muss, damit aussenstehende personen überhaupt verstehen, was ich sagen will. ich bin viel zu sehr daran interessiert die komplexität des lebens aufzugreifen, darzustellen und sie so gut wie möglich widerzuspiegeln. ich will musik machen, die man ähnlich wie einen film verdauen muss. ich bin nicht an minimalismus interessiert, sondern daran geschichten zu erzählen. als ich herkam, wollte ich einfach nur techno musik machen. ich bin in die clubs gegangen und habe alles förmlich in mir aufgesogen. ich wollte das gehörte dann zu hause reproduzieren, bin aber kläglich daran gescheitert. man kann eben nicht einfach etwas reproduzieren. wenn man ein künstler sein will, dann muss man selbst etwas entstehen lassen und sich von seinen eigenen gefühlen leiten lassen. ausserdem muss man immer ein fan bleiben. begeisterung ist ein wichtiger faktor, wenn man musik macht. man kann nicht einfach alles nehmen und kopieren.
du bist unter anderem als sound designerin tätig. hattest du denn zu beginn der album aufnahmen eine große sammlung an sounds aus der du dich bedienen konntest?
ich habe wirklich bei null angefangen und hatte gar nichts. als ich nach berlin kam, hatte ich eines tages die anwandlung ganz viel software und musik loszuwerden. also habe ich unmengen an songs und sounds gelöscht, weil ich sie einfach für überflüssig gehalten habe. am nächsten tag habe ich diesen schritt dann, zumindest teilweise, bereut und habe sofort apple angerufen und einige dateien zurückbekommen. wenig später habe ich als au pair aufgehört und ein praktikum bei “native instruments” angefangen. dadurch konnte ich mir all die software für 30€ kaufen. es lief dann so ab, dass ich für die firma sounds entwickelt und zusätzlich und auch ideen für meine egene musik für mich mit nach hause genommen habe. ich habe an den wochenenden viel zeit damit verbracht mich mit den verschiedenen software programmen zu beschäftigen und war so gut in meinem job, dass mir eine langfristige stelle angeboten wurde. ich habe immer versucht einen schritt voraus zu denken und habe viel zu hause ausprobiert. die synthetischen sounds auf meinem album kommen alle von “native instruments”. ich kenne die leute dort sehr gut und habe das gefühl auch ihre intention bei der entwicklung von sounds zu verstehen.
die entwicklung von sounds klingt im ersten moment nach einem sehr technischen prozess. gibt es auch raum für eine emotionale komponente?
definitiv. sound design bedeutet für mich ein bewusstsein für die unbearbeiteten elemente zu haben mit denen ich arbeite. es ist mit der arbeit eines architekten vergleichbar. dieser muss sich auch mit materialien wie glas, stein oder metal auskennen, um sie richtig einzusetzen und nutzbar zu machen. abgesehen davon muss ein architekt in der lage sein die funktion dieser stoffe zu bewerten und sich davon ausgehend das richtige baumaterial für sein projekt aussuchen. alles, was man macht, muss in einem großen bild betrachtet werden, in dem viele verschiedenen facetten enthalten sind. sound design ist genau das gleiche nur auf musikalischer ebene. auch dort gibt es kunden, die bestimmte vorstellungen von einem produkt bzw. musik haben und forderungen, die man bestmöglich erfüllen möchte. der rahmen ist also vorgegeben, aber relativ flexibel. die musik entspringt natürlich nach wie vor einer künstlerischen quelle, die gar nicht ohne emotionen auskommt, auch wenn die entstandenen sounds letztendlich dazu dienen, dass die konsumenten am computer mit ihr arbeiten. sound design basiert ganz ohne frage auf technischen gegebenheiten, aber hinter allem steckt immer noch ein mensch. es ist auf jeden fall ein sehr eigenwilliger vorgang, denn man muss wirklich alle seiten beachten, die damit verbunden sind. arbeitet am ende ein profi mit fundierten kenntnissen mit der software oder gar ein anfänger? wie sind die technischen voraussetzungen? es gibt da eine menge zu beachten, weil am ende die unterschiedlichsten leute die software benutzen. ich benutze diese technologien zwar häufig, aber immer nur im einklang mit meinen gefühlen. ich agiere stets unter einem emotionale aspekt.
war es in deinem fall von vorteil, dass du als praktizierende musikerin auch gleichzeitig immer dinge wie die benutzerfreundlichkeit etc im hinterkopf hattest und vielleicht von vornherein mögliche probleme umgehen konntest?
ja, absolut. am anfang war es etwas komisch für mich dort zu arbeiten, weil ich die einzige musikerin im team war. mein hintergrund ist ein durch und durch künstlerischer, die anderen mitarbeiter haben alle eine physikalische laufbahn eingeschlagen. deswegen war es gerade zu beginn nicht so einfach für mich den anderen glaubhaft meine ideen zu unterbreiten. es war teilweise eine große herausforderung mich durchzusetzen und es kam vor, dass meine vorschläge gar nicht gut ankamen. wenn man von zwei so unterschiedlichen ausgangspunkten an dieselbe sache herangeht, kann das schon mal zu verschiedenen ansichten führen. es war nicht leicht mir vom ganzen team anzuhören, dass meine ideen so nicht richtig waren oder umsetzbar seien. es hat mir aber auch gezeigt, dass ich ihnen besser zeigen musste, was es bedeutete vom standpunkt einer musikerin heraus zu arbeiten. natürlich gibt es da dinge, die ich ganz anders wahrnehme. auf der anderen seite habe ich ebenso viele dinge für mich aus dieser schwierigen zeit mitgenommen, wofür ich sehr dankbar bin. da ich selbst aktiv musik mache, war es für mich immer wichtig sounds zu entwickeln, die die jeweiligen instrumente noch weiter voran treiben. ich finde es weniger spannend sich einzig und allein aus einer großen sound-bibliothek zu bedienen, ohne diesem etwas hinzuzufügen. schließlich kann jeder heutzutage am computer musik machen. elektronische sounds sind wirklich eine ganze klangwelt und eine komposition für sich. wenn man diese als sound designer in die hände von musikern gibt und die dann einfach nur alles so nehmen wie es ist, dann erscheint mir das nicht sehr sinnvoll zu sein.
kannst du musik noch unbeschwert genießen oder fängst du aufgrund deiner klassischen ausbildung und deines technischen wissens sofort an alles zu analysieren?
es ist immer ein wenig von beidem. als ich jünger war und musikunterricht nahm, sog ich alles in mir auf und konnte musik relativ unbeschwert genießen. ich war ganz versessen darauf piano zu lernen als ich die musik im horrorfilm “candyman” hörte. meine eltern haben schnell erkannt, dass ich potenzial hatte und auf der uni wollte ich dann unbedingt komposition studieren, weil ich so viele pläne in diesem bereich hatte. nachdem ich dann bei “ninja tune” ein praktikum gemacht hatte, wollte ich unbedingt in der musikbranche tätig sein. am liebsten als produzentin. zu diesem zeitpunkt hatte ich noch nicht einmal ein eigenes stück fertig geschrieben. dabei ist das doch das eigentliche leben eines musikers. ich glaube, dass man auch ohne den klassischen ausbildungsweg ein fantastischer musiker sein und viel erreichen kann. vielleicht ist das sogar der bessere weg als sich jahrelang akademisch ausbilden zu lassen. über die jahre hinweg habe ich verschiedene hörgewohnheiten entwickelt.
kannst du deine hörgewohnheiten einmal für uns beschreiben?
ich kann mich erinnern, dass ich während der unizeit einmal im bett lag, wohlbemerkt nüchtern, und plötzlich glaubte den heizkörper zu hören. da wir in einem seminar gerade dabei waren in bristol aufgenommene geräusche in musik und einfache klänge zu unterteilen, kam mir sofort diese gedanke als ich die heizung hörte. ich stellte mir die frage “ist das auch musik?”. davor hatte ich musik immer nur in form von concertos und dergleichen wahrgenommen. mir wäre es gar nicht in den sinn gekommen mir über geräusche gedanken zu machen. hatte ich in den ganzen jahren davor vielleicht andauernd musik überhört, die stets um mich herum war? ich schnappte mir also mein aufnahmegerät und fing an die geräusche des heizkörpers aufzunehmen. ich habe schon festgestellt, dass ich manche sachen auf sehr spezifische weise höre. jetzt, wo ich die uni aber hinter mir gelassen und mein erstes album aufgenommen und shows gespielt habe, fühle ich mich wieder eins mit der musik. ich stecke musik nicht mehr automatisch in eine schublade oder denke über genres nach. dubstep hat mir wieder die augen geöffnet und ich hatte wieder spaß daran mich mit einem freien geist auf die musik einzulassen.
haben deine theoretischen musikkenntnisse bei deiner arbeit an deinem eigenen album eine unterstützende rolle gespielt oder sind jegliche theoretischen ansätze aussen vor geblieben?
ganz und gar nicht. meine musiktheoretischen kenntnisse haben mir sogar ganz entscheidend bei der arbeit geholfen. ich war in der lage meine vorstellungen auf sehr klare weise greifbar zu machen und nach meinem geschmack musikalisch umzusetzen. ich bin sehr froh, dass ich im vorfeld so viel mit mir zu kämpfen hatte und über elektronische musik lernen musste. letztendlich haben diese erfahrungen dazu beigetragen, dass mir schneller bewusst war, wo ich mit meiner musik hingehen wollte. ohne das technische wissen im hinterkopf hätte ich nie elektronische musik machen können. es hat mir geholfen, dass ich von dieser grundlage ausgehend arbeiten konnte. ich bin jetzt in der lage all die theorie in die praxis umzusetzen und auf meine eigene art und weise mit ihr zu spielen. ich stehe nicht mehr vor einer mauer, die sich vor mir auftürmt, sondern kann viele hindernisse umgehen. es ist definitiv ein lernprozess, aber am ende ist es die mühe wert.
du vereinst auf deinem debütalbum eine ganze pallette an einflüssen, die ihre wurzeln in der elektronischen, klassischen, aber auch in der popmusik haben. braucht gerade die popmusik heute mehr ecken und kanten als je zuvor?
ich bin der meinung, dass popmusik einmal einen gang zurückschalten und langsamer werden sollte. die meisten platten werden einfach viel zu schnell fertig gestellt. alles muss immer ganz schnell gehen. es sollte sich die zeit genommen werden bei der produktion genauer hinzuhören. sowohl künstler als auch produzenten sollten die möglichkeit haben die musik vielleicht auch für eine weile ruhen zu lassen, um sie dann erneut und mit einem anderen blickwinkel zu betrachten. stattdessen ist es im popmusik bereich üblich jeden vorgang immer so schnell wie möglich abzuschließen. es gibt ohnehin die eigenartigsten motive, die künstler dazu bewegen popmusik zu machen. oftmals ist der erhoffte ruhm und das große geschäft verlockender als sich wirklich eingehend mit der musik selbst zu beschäftigen. die wird dann lieber in einem atemberaubenden tempo komponiert und aufgenommen. dabei liegt der fokus dann mehr auf anderen werten als auf der eigentlichen musik. das ist auch der grund, warum es der popmusik heutzutage nicht selten an bedeutung fehlt.





















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