Raupe am Apparat
mùm
"sing along to songs you don`t" heisst das neue album der isländer so wunderbar treffend. selten klangen mùm weiter entfernt von organischem electronica gefrickel und so nah am klassischen songwritertum. ein geplanter soundwechsel? die inspiration der vielen orte, an denen das album aufgenommen wurde? das und vieles mehr erzählte mùm-mitglied gunnar örn tynes während der deutschlandtour am telefon!
Ghost of Tom Joad
Eine Band nach dem ersten Tourtag. Euphorisch, spritzig, motiviert. Sänger Henrik von Ghost of Tom Joad spricht sich im Tourbus sitzend bei der Raupe aus. Die Stimmung könnte nicht besser sein. Das zweite Album „Matterhorn“ wurde gerade veröffentlicht. Es geht wieder los. Eine Platte mit tollen Songs, einem Statement und einem Fünkchen Punkattitüde. Und was hat Nina Persson von The Cardigans mit dieser Band aus Münster zu tun?
+/- { Plus/Minus }
Alles fängt erst richtig an! Was? +/- { Plus/Minus } in Europa! Einige Wochen nach der Veröffentlichung ihres Albums „Xs on Your Eyes“ und wenige Minuten vor ihrem Berlin Konzert im Februar philosophierten James Baluyut und Chris Deaner am Telefon über ihren Erfolg, die Magie des Livespielens, die Halbwertszeit von Alben, Genregrenzen, Bauchgefühl beim Songwriting und New York als Vorrausetzung für Kreativität.
Hits4Kids
Gesucht und gefunden hat sich das Duo an der Ostseeküste. Eine zwischenmenschliche wie musikalische Symbiose so scheint es, aus Experimentierfreudigkeit und Popstruktur. Das Konzept von Hit4Kids: Jede Woche ein neuer Songs, ein neues Genre. Im Engagement für ihre eigene Musik bleiben sie allerdings nicht stecken. Unter dem Dach von „You Need Friends Not Disco“ holt Gunnar (50% Hits4Kids) alles was gefällt für Konzerte in ihre Heimat Rostock.
Ter Haar
Drei Berliner Jungspunde als die neue Generation Sinnbus? Auf jeden Fall fühlen sie sich wohl bei dem Berliner Kollektiv / Label. Sänger und Gitarrist Philipp Koller erklärt, was Ter Haar für ihn so besonders macht, warum es musikalisch so flutscht und warum der Albumtitel „Delta“ das ganze auf den Punkt bringt.
William Fitzsimmons
Was man angesichts seines Sound kaum ahnt: William Fitzsimmons bringt das Publikum zum lachen. Tieftraurige Songs, Kalauer und Gelächter gaben sich bei seinen ausverkauften Deutschland Konzerten Ende 2008 die Klinke in die Hand. Entertainment mit Intention, wie wir gleich erfahren werden. Wie das aufwachsen bei blinden Eltern seine Musik beeinflusst und wann die Grenzen des Homerecordings erreicht sind? Mehr Emotion geht nicht!
Norman Palm
Norman Palm beschränkt sich nicht auf die Musik als Ausdrucksform. Seinem Album „Songs“, das er lieber als Projekt bezeichnet, fügte er ein liebevoll gestaltetes Büchlein an, bzw. umgekehrt. Jedes Kapitel widmet sich einem Song, mit Zeichnung, Grafiken und einigem mehr. Was, das hat er der Raupe verraten.
Peter Broderick
Der Songwriter, Peter Broderick, aus Portland hatte sich gerade selbst unfeiwillig in seiner Kopenhagener Wohnung eingesperrt. Ein fast ironischer Gegensatz zu seiner damaligen Lebenssituation. Aus seiner Wahlheimat Dänemark sollte er nämlich bald ausgeschlossen werden. Weg von seinen musikalischen Weggefährten Efterklang und zurück nach Portland/Oregon. Sein Album „Home“ bot also genug Gesprächsstoff.
Port O´Brien
Während des Telefonats mit der Raupe schlenderte Sänger Van Pierszalowski von Port O’Brien gerade durch die Straßen von San Francisco. Unzählige Konzerte mit der gefeierten Platte „All we could do was sing“ in den Knochen, erzählt er überraschend wehmütig über die harte Arbeitssaison eines Fischer in Alaska. Vielleicht, weil singen und Songs schreiben wirklich das Einzige ist, was einem Musiker dort oben die rare freie Zeit vertreibt.
Of Montreal
Athens (Georgia) ist der Ursprung des künstlerischen Schaffens von Kevin Barns. Ein Stadt mit Spirit und einer inspirativen Musikergemeinschaft. Seit Mitte der 90er schreibt er hier die Of Montreal-Alben, wie das aktuellste „Skeletal Lamping“. Auch wenn sich sein Umfeld, die Musikindustrie und die Musikrezeption seither stark gewandelt haben. Bei Kevin Barnes hat sich kaum etwas verändert. Homerecording still rules! Und so ist Songschreiben für ihn eine Art Rückzugsort. Doch wovor?
Raupe am Apparat
die raupe hat ein offenes ohr, kann zuhören. dessen sind sich auch bands und künstler bewusst und melden sich hin und wieder telefonisch, um sich auszusprechen. die aufgezeichneten telefonate waren ursprünglich teil unserer radiosendung „lohroteraupe“ auf dem rostocker sender lohro und sind ab sofort an dieser stelle für euch hörbar.











































